Warum Bayerns Millionen für Wasserstofftankstellen die SPD auf die Barrikaden treiben
Ben SchmidtWarum Bayerns Millionen für Wasserstofftankstellen die SPD auf die Barrikaden treiben
Wasserstoff-Aktien: BMW könnte zufrieden sein, was die SPD in Bayern "fuchsig" macht – und SFC Energy dürften Subventionen kaum stören!
Vorspann: Die bayerische SPD wirft dem Wirtschaftsministerium unter Hubert Aiwanger vor, Steuergelder zu verschwenden – doch BMW könnte die Sache ganz anders sehen.
Artikeltext: Bayerns Vorstoß für Wasserstofftankstellen steht in der Kritik, denn die Nutzung bleibt extrem gering. Mit nur 43 zugelassenen Wasserstoff-Pkw im ersten Halbjahr 2025 stellen sich Fragen zu den bereits ausgegebenen 60 Millionen Euro. Gegner halten die Investitionen für verschwendet, Befürworter betonen hingegen, die Infrastruktur sei essenziell für künftiges Wachstum.
Die bayerische Landesregierung hat landesweit 17 Wasserstofftankstellen gefördert. Kritiker, darunter die SPD im Freistaat, monieren, dass die Ausgaben angesichts der winzigen Zahl an Wasserstofffahrzeugen auf den Straßen nicht zu rechtfertigen seien. Bundesweit sind rund 1,65 Millionen Elektroautos zugelassen – im Vergleich dazu wirkt die Verbreitung von Wasserstofffahrzeugen verschwindend gering.
Das bayerische Wasserstofftankstellennetz bleibt trotz hoher öffentlicher Investitionen largely ungenutzt. Möglicherweise kommt die Infrastruktur künftigen Modellen zugute, etwa dem für 2028 geplanten Wasserstoffauto von BMW. Aktuell sind die wirtschaftlichen und praktischen Vorteile jedoch begrenzt.