Weihenstephener Grünland-Dialoge 2025: Innovationen für eine nachhaltige Landwirtschaft
Elias BraunWeihenstephener Grünland-Dialoge 2025: Innovationen für eine nachhaltige Landwirtschaft
Die Weihenstephener Grünland-Dialoge kehrten im Februar 2025 zur dritten Auflage zurück
Veranstaltet von führenden agrarwissenschaftlichen Einrichtungen, brachte die Konferenz Expertinnen und Experten zusammen, um über die Zukunft einer nachhaltigen Landwirtschaft zu diskutieren. Die Themen reichten von der Produktion proteinreicher Futtermittel bis hin zum Bodenmanagement in Grünlandsystemen.
Die Tagung fand im Gebäude D1 auf dem Campus Weihenstephan der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) statt. Prof. Dr. Martina Hofmann von der HSWT koordinierte die Veranstaltung, unterstützt vom Bayerischen Landesamt für Landwirtschaft (LfL) und der Technischen Universität München (TUM). Prof. Dr. Martin Spreidler, Dekan der Fakultät für Nachhaltige Agrar- und Energiesysteme an der HSWT, betonte die zentrale Rolle Weihenstephans als bedeutendes Forschungszentrum für Grünlandfragen.
Zu den Vorträgen zählte die Vorstellung neuer Techniken zur Herstellung hochwertiger heimischer Proteinfuttermittel aus Luzerne durch Dr. Jan Maxa. Florian Mackinger präsentierte Erkenntnisse zum Erfolg der Nachsaat von Rotklee unter verschiedenen Bodenbedingungen in Grünland. Thomas Sixt berichtete über ein dreijähriges Freilandexperiment, das untersuchte, wie Pflanzenkohle Erträge, Leguminosenanteil, Ammoniakverluste und Kohlenstoffspeicherung in Grünlandböden beeinflusst.
Dr. Martin Köchy hielt einen Impulsvortrag zur Verknüpfung des Grünlandforums mit übergeordneten Debatten über eine nachhaltige Tierhaltung. Gleichzeitig unterstrich Stephan Sedlmayer, Präsident des LfL, die wachsende Bedeutung des Weidemanagements. Er verwies auf die laufende Unterstützung der Rinderhaltung durch das LfL-Projekt "Weideland Bayern".
Die Veranstaltung festigte die zentrale Rolle des Grünlands bei der Gestaltung zukünftiger Agrar- und Ernährungssysteme. Forschungen zu Proteinfuttermitteln, Bodengesundheit und Weidemanagement lieferten konkrete Ansätze für eine nachhaltigere Landwirtschaft. Veranstalter und Teilnehmer betonten gleichermaßen die Notwendigkeit einer fortgesetzten Zusammenarbeit in diesen Bereichen.






