30 December 2025, 04:33

Wellingers enttäuschender Tournee-Auftakt: Nur Platz 49 in Oberstdorf

Eine Person in Skiausrüstung befindet sich in der Luft mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund.

Wellingers enttäuschender Tournee-Auftakt: Nur Platz 49 in Oberstdorf

Deutscher Skispringer Andreas Wellinger durchlebt einen holprigen Start in die Vierschanzentournee

Beim Auftaktspringen in Oberstdorf belegte Wellinger nur den 49. Platz und verpasste damit die Qualifikation für die zweite Runde. Das Ergebnis wirft Fragen auf, während er sich auf die bevorstehenden Olympischen Spiele vorbereitet.

Mit einem Sprung auf 110,5 Meter – dem zweitkürzesten des Tages – blieb Wellinger deutlich hinter den Erwartungen zurück. Sein Teamkollege Constantin Schmid war der einzige Athlet, der noch kürzer landete. Nach dem Wettbewerb gab Wellinger zu, mit dem Timing und der Kraftentfaltung am Absprung zu kämpfen.

Experten sehen technische Mängel in seiner Leistung. Die ehemaligen Springer Werner Schuster und Sven Hannawald kritisierten seine Anlaufhaltung und mangelnde Flüssigkeit in den Bewegungsabläufen. Auch die neuen FIS-Vorschriften zu den Sprunganzügen könnten eine Rolle spielen, da sie die Athleten zu Anpassungen in ihrer Technik zwingen. Mit Blick auf die Olympischen Spiele konzentriert sich Wellinger nun darauf, seine Form zurückzugewinnen. Seine nächste Chance zur Verbesserung bietet sich in Garmisch-Partenkirchen, wo er sowohl mentale als auch technische Hürden überwinden muss.

Das enttäuschende Ergebnis in Oberstdorf setzt Wellinger unter Druck, die Saison noch zu wenden. Seine Leistung in Garmisch-Partenkirchen wird richtungsweisend für die Winterspiele sein. Die Anpassung an die neuen Regeln und die Verfeinerung seiner Technik bleiben die zentralen Aufgaben für den deutschen Athleten.