29 April 2026, 00:31

Wie BMW mit VR, AR und 3D-Digitalisierung die Produktion revolutioniert

Zwei Laptops auf einem Holztisch zeigen Bilder einer Frau und Text, was eine Demonstration eines virtuellen Assistenten anzeigt.

Wie BMW mit VR, AR und 3D-Digitalisierung die Produktion revolutioniert

BMW setzt seit über fünf Jahren fortschrittliche digitale Werkzeuge ein, um seine Produktionsplanung und Schulungen zu optimieren. Das Unternehmen nutzt mittlerweile 3D-Digitalisierung, Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR), um Kosten zu senken und Fehler in seinen Werken zu minimieren. Diese Technologien ermöglichen es Mitarbeitern und Führungskräften, Abläufe zu entwerfen, zu testen und zu verfeinern, noch bevor physische Änderungen umgesetzt werden.

Seit mehr als einem halben Jahrzehnt investiert BMW im Rahmen seiner Industrie-4.0-Strategie in die 3D-Digitalisierung von Produktionsstätten. Der Prozess beginnt mit 3D-Laserscannern, die gesamte Fertigungsbereiche erfassen und ein präzises Punktewolken-Modell erstellen. Dieser digitale Zwilling hilft Planern, typische Übersights frühzeitig zu erkennen – etwa fehlende Pausenräume oder Besprechungszonen.

VR spielt eine zentrale Rolle bei der Gestaltung neuer Produktionslayouts. Führungskräfte und Mitarbeiter aus der Fertigung nutzen virtuelle Simulationen, um Montagezyklen zu testen, bestehende Werke umzustrukturieren oder Erweiterungen zu planen. Durch die frühe Einbindung der Belegschaft stellt BMW sicher, dass praktische Rückmeldungen einfließen, bevor reale Anpassungen vorgenommen werden.

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Auch AR revolutioniert Schulungen und Qualitätssicherung. Neue Mitarbeiter lernen Prozesse direkt am Arbeitsplatz – mit eingeblendeten Anleitungen und Videos, die ihre reale Umgebung ergänzen. Das Unternehmen erprobt sogar AR-Brillen, die Mitarbeiter bei der Fehlerbehebung in der Qualitätsdatenbank anleiten. Ziel ist es, Einarbeitungszeiten zu verkürzen und Nacharbeiten zu reduzieren.

Dank sinkender Hardwarekosten ist der Einsatz dieser Technologien in den letzten Jahren wirtschaftlicher geworden. Günstigere Geräte machen die 3D-Digitalisierung selbst für mittelgroße bis große Bereiche rentabel – BMW kann seine digitalen Planungstools so standortübergreifend ausrollen.

VR, AR und 3D-Digitalisierung verändern die Art und Weise, wie BMW seine Werke plant und betreibt. Die Tools helfen, Fehler früh zu erkennen, Mitarbeiter effizienter zu schulen und Teams von Anfang an in die Planung einzubinden. Mit weiter fallenden Hardwarekosten wird dieser Ansatz in BMWs Produktionsnetzwerk noch stärker Fuß fassen.

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