Wie der Kölner Rosenmontag vor 200 Jahren Ordnung ins Chaos brachte
Warum Rosenmontag so heißt - Wie der Kölner Rosenmontag vor 200 Jahren Ordnung ins Chaos brachte
Kölner Urlaub: Eine 200-jährige Tradition zwischen Ordnung und Ausgelassenheit
Der berühmte Kölner Rosenmontagszug blickt auf eine Geschichte von über 200 Jahren zurück. Die Tradition begann 1823 als Versuch, das chaotische Karnevalstreiben unter preußischer Herrschaft zu zügeln. Doch der Ursprung des Namens hat weniger mit der Blume zu tun als vielmehr mit einem alten kirchlichen Brauch.
Die erste offizielle Rosenmontagsprozession fand am 10. Februar 1823 statt. Organisiert vom Festordnenden Komitee (Festausschuss) sollte sie die ausufernden Feiern bändigen – und zugleich die preußischen Behörden besänftigen. Das Motto des Umzugs lautete damals Thronbesteigung des Helden Carneval (Thronbesteigung des Helden Karneval).
Der Name Rosenmontag geht vermutlich auf den Laetare-Sonntag zurück, den vierten Fastensonntag in der katholischen Tradition. Dieser Tag, auch Rosensonntag genannt, war im Mittelalter dadurch geprägt, dass der Papst eine goldene Rose segnete. Ab den 1830er-Jahren verlagerte sich die Feier vom Sonntag auf den Montag vor Aschermittwoch.
Eine andere Theorie leitet den Begriff von Rasenmontag oder rasender Montag ab – also einem "tobenden" oder "wütenden Montag". Doch die gängigste Erklärung verweist auf den kirchlichen Rosensonntag, auch wenn der Bezug zu Rosen nur mittelbar ist.
Heute ist der Rosenmontag ein Höhepunkt der Kölner Karnevalssaison. Das 1823 eingeführte, strukturierte Format des Umzugs ersetzte die frühere Unordnung durch organisierte Ausgelassenheit. Sein Name, wenn auch umstritten, hallt noch immer Jahrhunderte alte religiöse Traditionen wider.
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