Wie die Fähre Zille Marienthal zu neuem Leben erweckt
Die "Zille" in Marienthal – ein kleines Fähren-Schmuckstück für Einheimische und Gäste
Die kleine Fähre namens Zille in Marienthal hat sich zu einem zentralen Anziehungspunkt für Anwohner und Besucher entwickelt. Ursprünglich als Ersatz für eine marode, vernachlässigte Brücke eingeführt, verbindet sie heute Wanderwege und belebt den Tourismus in der Region. Dank der finanziellen Unterstützung eines lokalen Vereins ist ihr Betrieb gesichert – und ihre Zukunft aussichtsreich.
Die Zille wurde einst ins Leben gerufen, um die Lücke zu schließen, die der Verfall der alten Brücke hinterlassen hatte. Mittlerweile ist sie weit mehr als eine einfache Überfahrtsmöglichkeit: Sie verknüpft Wanderrouten und dient als beliebter Ort der Erholung. Von Mai bis Ende September im Einsatz, bereichert die Fähre das Freizeitangebot der Region maßgeblich.
Der Verein für Freizeitaktivitäten im Raum Regensburg e.V. hat 4.000 Euro beigesteuert, um den Betrieb der Zille zu sichern. Die Organisation fördert regelmäßig Projekte, die das Freizeitangebot erweitern und den Zusammenhalt in der Gemeinde stärken. Ihre Unterstützung unterstreicht, dass die Fähre weit mehr ist als nur ein Verkehrsmittel.
Auch aus der Kommunalpolitik kommt Zustimmung: Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer betonte, wie sehr die Zille die Naherholung in der Region aufwertet. Zweiter Bürgermeister Bruno Schleinkofer begrüßte die finanzielle Hilfe, während Landrätin Tanja Schweiger die Fähre als Teil einer nachhaltigen Freizeitkultur lobte.
Marienthal, das 1978 in die Marktgemeinde Regenstauf eingegliedert wurde, profitiert weiterhin von der Präsenz der Zille. Ihr saisonaler Betrieb kommt nicht nur den Einwohnern zugute, sondern zieht auch Touristen an – und steigert so die Attraktivität der Region.
Dank der finanziellen Förderung und der breiten lokalen Unterstützung bleibt die Zille ein gut etabliertes Projekt. Ihre Rolle als Verbindung zwischen Wanderwegen und als saisonales Verkehrsmittel stärkt sowohl den Tourismus als auch den Alltag der Menschen vor Ort. Mit weiterem Rückhalt wird die Fähre auch in den kommenden Jahren ein geschätzter Bestandteil der Gemeinschaft bleiben.






