Wie Insurtechs und KI die deutsche Versicherungsbranche revolutionieren

Wie Insurtechs und KI die deutsche Versicherungsbranche revolutionieren
Deutschlands Versicherungsbranche hat in den vergangenen sieben Jahren einen tiefgreifenden Wandel durchlaufen. Der Fokus hat sich von der Erschließung neuer Verbrauchermärkte hin zur technologischen Unterstützung traditioneller Versicherer verlagert. Diese Entwicklung spiegelt die allgemeinen Trends der digitalen Transformation und veränderten Investitionsprioritäten wider.
Zwischen 2018 und 2020 stieg die Zahl der Insurtech-Start-ups in Deutschland von 120 auf etwa 160 an. Seitdem hat sich die Zahl auf einem niedrigeren Niveau stabilisiert. Investoren setzen nun verstärkt auf B2B-orientierte Gründungen, die skalierbare Lösungen für Versicherer anbieten, statt auf direkt kundenorientierte Geschäftsmodelle.
Hintergrund dieser Verschiebung sind die Herausforderungen, mit denen B2C-Insurtechs konfrontiert sind: hohe Kundenakquisekosten, schmale Margen und strenge regulatorische Auflagen. Mehrere prominente Pleiten in diesem Bereich haben Anleger vorsichtiger werden lassen. Stattdessen fließt Kapital in Start-ups, die Software-as-a-Service (SaaS) oder transaktionsbasierte Lösungen entwickeln, die sich nahtlos in bestehende Versicherungsstrukturen integrieren lassen.
Traditionelle Unternehmen wie Die Bayerische und die WWK Versicherung suchen aktiv nach Partnerschaften, um Innovationslücken zu schließen. Die Bayerische konzentriert sich dabei auf Bereiche mit Reibungspunkten und nutzt Kooperationen, um ihre Fähigkeiten auszubauen. Die WWK Versicherung verbindet Insurtech-Ideen mit eigenem Fachwissen, um ihre Dienstleistungen zu verbessern.
Künstliche Intelligenz (KI) gewinnt in der Branche zunehmend an Bedeutung. Die Versicherungskammer Gruppe setzt KI etwa ein, um institutionelles Wissen zu bewahren und eine lernende Unternehmenskultur aufzubauen. Doch veraltete Altsysteme bremsen oft die Einführung neuer Technologien aus und schaffen Engpässe für datengetriebene Projekte.
Initiativen wie der InsurTech Hub Munich (ITHM) helfen, diese Lücken zu überbrücken. Indem der Hub Start-ups, Versicherer, Technologieunternehmen, Hochschulen und Investoren vernetzt, beschleunigt er den digitalen Wandel im Sektor. Ziel ist es, technologische Herausforderungen in Wachstumschancen zu verwandeln.
Der deutsche Versicherungsmarkt setzt nun auf B2B-Lösungen, die Effizienz und Skalierbarkeit steigern. Investoren bevorzugen Start-ups, die mit etablierten Versicherern zusammenarbeiten, statt gegen sie zu konkurrieren. Mit zunehmendem Digitalisierungsdruck werden Partnerschaften und der Einsatz von KI die nächste Entwicklungsphase der Branche prägen.

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