Wie „Robbery“ den FC Bayern München zu einer Ära der Dominanz führte
Ben SchmidtWie „Robbery“ den FC Bayern München zu einer Ära der Dominanz führte
Der Abschied von Franck Ribéry und Arjen Robben vom FC Bayern München im Jahr 2019 beendete ein prägendes Kapitel in der Vereinsgeschichte. Als "Robbery" bekannt, dominierten die beiden fast ein Jahrzehnt lang den deutschen Fußball und hinterließen ein Erbe voller Titel und unvergesslicher Momente. Ihre Partnerschaft begann am 29. August 2009, als sie erstmals gemeinsam in einem Bayern-Trikot auf dem Platz standen.
Ribéry und Robben entwickelten sich schnell zu einem der gefürchtetsten Offensivduos des Fußballs. Als "Inverted Wingers" – Ribéry auf links, Robben auf rechts – verunsicherten sie mit ihrer Spielintelligenz und ihrem Zusammenspiel Abwehrreihen in ganz Europa. Während ihrer gemeinsamen Zeit bestritten sie 183 Spiele und standen insgesamt 11.359 Minuten auf dem Feld.
Die Saison 2012/13 markierte den Höhepunkt ihrer Karriere. In diesem Jahr führten sie den FC Bayern zum historischen Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League. Einer ihrer legendärsten Augenblicke war das Finale der Champions League 2013, als Ribéry Robbens Siegtreffer in der 89. Minute gegen Borussia Dortmund vorbereitete. Auch ihre individuellen Statistiken waren beeindruckend: Ribéry absolvierte 425 Spiele für Bayern und erzielte 124 Tore, während Robben in 309 Partien 144 Mal traf. Beide erreichten zudem ein WM-Finale – Ribéry 2006 mit Frankreich, Robben 2010 mit den Niederlanden. Ihre Titelkollektionen glichen sich fast: Ribéry gewann neun Meisterschaften, sechs Pokale und die Champions League, Robben holte acht Meisterschaften sowie dieselben prestigeträchtigen Trophäen.
Selbst Jahre nach ihrem Abschied wirkt ihr Einfluss nach. 2025 versammelten sich über 9.500 Fans beim Beckenbauer-Cup, um das Duo wieder vereint zu sehen – ein Beweis für ihre anhaltende Verbundenheit mit dem Verein.
Ribérys und Robbens Zeit beim FC Bayern umfasste ein Jahrzehnt der Vorherrschaft. Ihre Tore, Vorlagen und Titel zementierten ihren Status als Klublegenden. Die Ära "Robbery" bleibt ein Maßstab für Erfolg im deutschen Fußball.