29 June 2026, 12:23

WM 2026: Deutschlands Nationalmannschaft kämpft mit tiefen sportlichen Krisen

Keine Ausreden dieses Mal

WM 2026: Deutschlands Nationalmannschaft kämpft mit tiefen sportlichen Krisen

Die deutsche Nationalmannschaft steht vor der WM 2026 vor wachsenden Sorgen. Trotz der Hoffnungen des DFB auf ein ruhigeres, sportlich fokussiertes Turnier haben die jüngsten Leistungen anhaltende Schwächen offenbart. Die anhaltenden Probleme zwingen zu einer schonungslosen Bestandsaufnahme der sportlichen Defizite.

Julian Nagelsmann hat öffentlich eingeräumt, dass es an körperlicher Präsenz und in Zweikampfsituationen mangelt. Diese Schwächen zeigten sich in den wechselhaften Ergebnissen der Mannschaft – etwa im knappen Sieg gegen Curaçao, aber auch in den Schwierigkeiten gegen die Elfenbeinküste und Ecuador. Im Angriff fehlt es an Variabilität, da zu viele Spieler ähnliche Stärken mitbringen und das Spiel damit berechenbar machen.

In der Defensive bestehen weiterhin gravierende Probleme, insbesondere um Joshua Kimmich und Manuel Neuer. Die jüngsten Qualifikationserfolge Paraguays gegen Brasilien und Argentinien unterstreichen die Herausforderungen, die bevorstehen. Nagelsmann gerät zunehmend unter Druck, und selbst Rudi Völler gibt zu, dass bei der anstehenden WM das Risiko eines Scheiterns besteht.

Nathaniel Brown und Deniz Undav stechen durch ihre Explosivität und Dynamik hervor. Doch diese individuellen Lichtblicke können nicht über die grundlegenden Mängel hinweg täuschen. Während Deutschland früher besonders gegen Favoriten stark war, hat das Team heute Probleme mit taktisch disziplinierten Gegnern.

DFB und Öffentlichkeit könnten die Schwierigkeiten der Mannschaft bisher unterschätzt haben. Mit Lücken in der Abwehr und begrenztem Offensivpotenzial wirkt der Weg zur WM 2026 unsicher. Die Aufmerksamkeit gilt nun ganz der Behebung dieser Schwächen – bevor das Turnier beginnt.

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