Wolfram kehrt rechtzeitig vor dem Aachen-Spiel zu 1860 München zurück
Elias BraunWolfram kehrt rechtzeitig vor dem Aachen-Spiel zu 1860 München zurück
Maximilian Wolfram ist nach einer kürzlichen Erkrankung ins Training von TSV 1860 München zurückgekehrt – gerade rechtzeitig vor dem Mittwochsspiel gegen Alemannia Aachen. Die Rückkehr des Stürmers kommt für Trainer Markus Kauczinski zu einem entscheidenden Zeitpunkt und bietet ihm eine weitere Offensive-Option.
Da mit Sigurd Haugen und Florian Niederlechner zwei wichtige Angreifer verletzungsbedingt ausfallen, stärkt Wolframs Fitness die Mannschaftstiefe. Seine Präsenz könnte zudem eine Rolle in den laufenden Vertragsverhandlungen mit dem Verein spielen.
Bisher war die Saison für Wolfram eher überschaubar: Unter Kauczinski kam er lediglich auf zwölf Einsätze und 64 Spielminuten. Dennoch setzte er Akzente – etwa mit einem direkt verwandelten Freistoß gegen Viktoria Köln, der die sechs Spiele andauernde sieglose Serie der Münchner beendete.
In der vergangenen Spielzeit zählte der Stürmer zu den Leistungsträgern des Teams: In 35 Partien erzielte er acht Tore und bereitete drei weitere vor. Gemeinsam mit Patrick Hobsch und Julian Guttau bildete er das Rückgrat des 1860er Angriffs.
Gerüchte über einen möglichen Wechsel zum FC Erzgebirge Aue machten die Runde, doch Wolframs Berater Marc Spanier dämpfte die Spekulationen: Es lägen keine konkreten Angebote vor. Zudem betonte Spanier, dass sich der Spieler in München wohlfühle und nicht aktiv nach einem Vereinswechsel suche. Trainer Kauczinski gab unterdessen an, von den Wechselgerüchten um Wolfram nichts zu wissen.
Spanier räumte zwar Interesse anderer Clubs ein, unterstrich aber, dass Wolfram sich voll auf seinen aktuellen Verein konzentriere. Seine Rückkehr ins Mannschaftstraining – gemeinsam mit Niederlechner – markiert die letzte Einheit vor dem Aachen-Spiel und bietet ihm die Chance, sich für mehr Spielzeit zu empfehlen und seine Verhandlungsposition zu stärken.
Wolframs Verfügbarkeit kommt 1860 München im Sturm wie gerufen. Seine Leistung im anstehenden Spiel könnte sowohl seine Rolle im Team als auch die Vertragsgespräche beeinflussen. Aktuell zeigt sich der Angreifer dem Verein verbunden – ein unmittelbarer Wechsel steht nicht zur Debatte.