XRP vor kritischem Kurssturz: Warum die 2-Dollar-Marke jetzt alles entscheidet
Hannah BöhmXRP vor kritischem Kurssturz: Warum die 2-Dollar-Marke jetzt alles entscheidet
XRP steht vor einem entscheidenden Moment, da sowohl technische als auch marktbezogene Signale auf einen möglichen starken Kursrückgang hindeuten. Die Kryptowährung bewegte sich am Donnerstag bei etwa 2,04 US-Dollar, nachdem sie am Vortag um 5,38 Prozent eingebrochen war. Schwache On-Chain-Aktivitäten und steigende globale Handelskonflikte belasten die ohnehin fragile Position der Digitalwährung zusätzlich.
Aktuelle Daten zeigen, dass XRP Mühe hat, wichtige Unterstützungsebenen zu halten. Ein absteigendes Dreiecksmuster lenkt die Aufmerksamkeit auf die Marke von 2 US-Dollar – eine kritische Schwelle, die Händler genau beobachten. Technische Indikatoren wie der Moving Average Convergence Divergence (MACD) und der Relative-Stärke-Index (RSI) deuten weiterhin auf eine bärische Marktstimmung hin.
Auch die On-Chain-Kennzahlen haben sich deutlich verschlechtert. Die Zahl der aktiven Adressen ist von einem Januar-Höchststand von 10.200 auf nur noch 4.388 am Donnerstag gesunken. Der Network-Growth-Indikator von Santiment bestätigt diesen Rückgang: Lediglich 42 neue Adressen wurden am Donnerstag registriert – ein drastischer Rückgang gegenüber 514 im Februar.
Die globale Unsicherheit, insbesondere durch jüngste Handelsmaßnahmen der USA, dämpft die Stimmung zusätzlich. Analysten warnen, dass XRP im Falle eines Durchbruchs unter die 2-US-Dollar-Marke um bis zu 68 Prozent einbrechen und auf Werte bis zu 0,62 US-Dollar zurückfallen könnte. Einige Experten sehen jedoch im 200-Tage-Exponential-Moving-Average (EMA) eine mögliche vorübergehende Stütze, die eine Erholung in Richtung 2,50 US-Dollar ermöglichen könnte.
Die kurzfristige Prognose für XRP bleibt prekär, da sowohl technische als auch fundamentale Faktoren auf den Kurs drücken. Ein Fall unter die 2-US-Dollar-Marke könnte einen steilen Abwärtstrend auslösen, während das Halten wichtiger gleitender Durchschnitte eine Chance auf Stabilisierung bieten könnte. Händler beobachten diese Entwicklungen angesichts der anhaltenden Marktvolatilität genau.






