Zoll beschlagnahmt 2.520 Packungen illegalen Potenz-Honigs mit gefährlichem Wirkstoff
Ben SchmidtZoll beschlagnahmt 2.520 Packungen illegalen Potenz-Honigs mit gefährlichem Wirkstoff
Deutsche Zollbeamte haben eine große Lieferung illegalen Honigpasten beschlagnahmt, die einen nicht deklarierten potenzsteigernden Wirkstoff enthielt. Das Hauptzollamt Landshut konfiszierte an der Grenzübergangsstelle Suben-Autobahn 2.520 Packungen "Lotus Premium Honey" aus der Türkei. Die Behörden warnen, dass das Produkt ernsthafte Gesundheitsrisiken für Verbraucher birgt.
In der Honigpaste wurde Sildenafil nachgewiesen – ein Wirkstoff, der üblicherweise in Medikamenten gegen Erektionsstörungen verwendet wird. Da der Inhaltsstoff nicht auf der Verpackung angegeben war, wird das Produkt als nicht zugelassenes Arzneimittel eingestuft. Der Konsum kann zu gefährlichen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sowie zu schweren Nebenwirkungen führen, darunter eine beeinträchtigte Fahrtüchtigkeit.
Gegen die Verantwortlichen für den Import des Honigs wurde mittlerweile ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Nach deutschem Recht ist der Verkauf und die Verbreitung solcher ungeregelter Substanzen streng verboten. Die Zollbeamten betonen die Risiken, die mit dem Kauf von Potenz- oder Arzneimitteln aus nicht geprüften Quellen verbunden sind.
Unterdessen hat das Hauptzollamt Landshut seine anstehenden Zollinfotage bekannt gegeben. Die Veranstaltungen finden am 26. April 2025 am Dienstort Altdorf (Sonnenring 14) und am 10. Mai 2025 am Dienstort Passau (Spitalhofstraße 67) statt. Interessierte können sich per E-Mail unter [email protected] anmelden.
Für weitere Rückfragen steht die Pressestelle des Zollamts unter der Telefonnummer 0871-806-1031 oder per E-Mail unter [email protected] zur Verfügung. Zusätzliche Informationen sind auch auf der offiziellen Zollwebsite unter www.zoll.de abrufbar.
Die beschlagnahmte Honigpaste bleibt weiterhin Gegenstand der Ermittlungen, und die Behörden warnen weiterhin vor den Gefahren nicht zugelassener Arzneimittel. Wer beim Import oder Verkauf solcher Produkte erwischt wird, muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Bevölkerung wird aufgefordert, verdächtige Produkte zu melden und an den offiziellen Zollschulungen teilzunehmen, um sich weiter zu informieren.






