Zoll beschlagnahmt gefälschte Markenkleidung für 17 Millionen Euro
Zollbeamte am Grenzübergang Suben haben gefälschte Kleidung im Wert von über 17 Millionen Euro beschlagnahmt. Bei der Ware handelte es sich vor allem um nachgemachte Markenjacken, Pullover und Accessoires, die größtenteils aus der Türkei eingeschmuggelt worden waren. Zudem deckten die Behörden illegale Lieferungen von Etiketten für Shisha-Tabak sowie verbotene Müllexporte auf.
Die konfiszierten Güter waren zwischen unmarkierter Ware versteckt, was die Entdeckung erschwerte. Neben der Kleidung wurden über 9.000 gefälschte Verpackungen und Etiketten für Shisha-Tabak sichergestellt. Diese Verstöße fallen unter Zollvorschriften, die bestimmte Warenbewegungen einschränken oder verbieten.
Im Rahmen einer separaten Ermittlung wurde ein Versuch aufgedeckt, eine Laserschneidemaschine ohne die erforderliche Genehmigung in den Iran zu exportieren. Solche Güter mit doppeltem Verwendungszweck bedürfen vor der Ausfuhr einer offiziellen Freigabe. Zudem wurde ein Lkw mit Kunststoffabfällen auf dem Weg in die Türkei gestoppt, da EU-Recht den Export von Müll verbietet.
Elvira Enders-Beetschen, Pressesprecherin des Zolls, betonte, dass die Zollkontrollen fairen Wettbewerb für Unternehmen und Verbraucher schützen. Astrid Früchtl, Leiterin des Zollamts Suben, wies auf die Gefahren gefälschter technischer Produkte hin. Das Hauptzollamt Landshut ist für vier Grenzübergänge zuständig, darunter Suben, wo die Beschlagnahmungen stattfanden.
Die Konfiszierungen unterstreichen die laufenden Bemühungen, Handelsgesetze am Grenzübergang Suben durchzusetzen. Die Behörden überwachen weiterhin Sendungen auf illegale Waren – von gefälschter Kleidung bis hin zu unerlaubten Müllexporten. Verstöße gegen diese Regelungen können für die Beteiligten hohe Strafen nach sich ziehen.






