11 March 2026, 12:14

231.000 deutsche Betriebe drohen bis 2025 wegen fehlender Nachfolge zu schließen

Eine Liniengrafik, die die Trends der Risikokapitalinvestitionen in Austin, Texas, zeigt, mit begleitendem Text.

231.000 deutsche Betriebe drohen bis 2025 wegen fehlender Nachfolge zu schließen

Immer mehr deutsche Unternehmen drohen wegen ungelöster Nachfolgeprobleme zu schließen. Bis Ende 2025 könnten rund 231.000 kleine und mittlere Betriebe ihre Pforten schließen – 67.500 mehr als im Vorjahr. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat UnternehmerTUM ein Programm unter dem Titel "Unternehmensgründung durch Übernahme" (ETA) ins Leben gerufen, das Arbeitsplätze sichern und das regionale Wachstum stärken soll.

Deutschlandweit stehen bis 2026 über 190.000 Unternehmen mit mehr als 2,5 Millionen Beschäftigten vor einem Eigentümerwechsel. Viele Inhaber, die meisten von ihnen über 60 Jahre alt, haben jedoch noch immer keine klare Nachfolgeregelung. Allein in Bayern sind 36.500 Betriebe mit 618.000 Arbeitsplätzen gefährdet.

Das ETA-Programm unterstützt Unternehmer dabei, bestehende Firmen zu übernehmen und weiterzuentwickeln, um Schließungen zu verhindern. Partner wie Novastone Partners, die Deutsche Bank Wealth Management und Tengelmann Growth Partners begleiten die Initiative. Der ETA Hub bringt zudem Investoren und Unternehmen zusammen, fördert den Wissensaustausch und schafft Brücken zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Ohne gezielte Maßnahmen drohen Arbeitsplatzverluste, wirtschaftliche Einbußen in den Regionen und ein Rückgang an Innovation. Das Programm zielt darauf ab, die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft zu stärken, indem es reibungslose Übergaben ermöglicht.

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Die ETA-Initiative bietet einen strukturierten Ansatz, um die Nachfolgeherausforderungen im Mittelstand zu bewältigen. Durch die Vermittlung zwischen Käufern und Unternehmen soll sie Beschäftigung erhalten und wirtschaftliche Stabilität sichern. Der Erfolg des Programms könnte über die Zukunft Tausender Betriebe und ihrer Mitarbeiter entscheiden.

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