20 March 2026, 20:26

45-Jähriger beleidigt und bespuckt Bundespolizisten am Nürnberger Hauptbahnhof

Polizisten in schwarzen Uniformen und blauen Helmen stehen vor einem mit Graffiti bedeckten Gebäude während einer Ausschreitung, mit verstreuten Papieren und Gegenständen auf dem Boden.

45-Jähriger beleidigt und bespuckt Bundespolizisten am Nürnberger Hauptbahnhof

45-Jähriger nach Beleidigungen und Bespucken von Bundespolizisten am Nürnberger Hauptbahnhof festgenommen

Am Donnerstagnachmittag wurde ein 45-jähriger Mann am Nürnberger Hauptbahnhof festgenommen, nachdem er Bundespolizisten verbal beschimpft und angespuckt hatte. Der Vorfall begann, als Beamte auf Meldungen über Belästigungen in der Nähe des östlichen Stationsausgangs reagierten.

Laut den aktuellen Statistiken der Bundespolizei bleiben Angriffe auf Einsatzkräfte ein wachsendes Problem. Allein im Jahr 2024 wurden bundesweit 11.228 Fälle von tätlichen Angriffen, Widerstand oder verbalen Beleidigungen registriert, darunter 3.665 körperliche Übergriffe und 7.563 Vorfälle von Beschimpfungen oder Widerstandshandlungen.

Die Auseinandersetzung eskalierte, als der Mann – ein deutscher Staatsbürger mit Vorstrafen – dabei beobachtet wurde, wie er eine Frau belästigte. Als er die Polizisten bemerkte, versuchte er zu fliehen, wurde jedoch schnell gestellt. Er weigerte sich zu kooperieren, zeigte den Beamten den Mittelfinger und fuhr mit einer Rolltreppe in Richtung Königstor-Passage.

Bei der erneuten Konfrontation wurde er zunehmend aggressiv. Er spuckte den Beamten vor die Füße, schleuderte Beleidigungen und drohte ihnen, als er nach seinen Personalien gefragt wurde. Aufgrund seines gewalttätigen Verhaltens brachten die Polizisten ihn zu Boden und fixierten ihn. Bei dem Handgemenge erlitt ein Beamter eine leichte Schürfwunde am Finger.

Der Beschuldigte wurde anschließend in die Dienststelle der Bundespolizeiinspektion Nürnberg gebracht, wo er weiterhin das Personal verbal attackierte. Gegen 20 Uhr wurde er aus der Gewahrsam genommen, die Ermittlungen wegen Beleidigung von Amtsträgern laufen jedoch weiter. Aus den Unterlagen geht hervor, dass er bereits mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geriet, unter anderem wegen Diebstahls und Drogendelikten.

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Der Vorfall reiht sich in die steigende Zahl von Angriffen auf Bundespolizisten in diesem Jahr ein. Die Behörden ermitteln weiter; dem Mann drohen nun mögliche Anklagen. Die leichte Verletzung des Beamten wurde behandelt, und nach der Freilassung des Mannes wurden keine weiteren Zwischenfälle gemeldet.

Quelle