ADFC Halle kritisiert gefährliche Bodenschwellen in der Kleinen Ulrichstraße
Elias BraunADFC Halle kritisiert gefährliche Bodenschwellen in der Kleinen Ulrichstraße
Der ADFC Halle, der lokale Fahrradverband, hat scharfe Kritik an den neuen Bodenschwellen in der Kleinen Ulrichstraße in Halle (Saale) geübt. Die Initiative warnt, dass die Hindernisse erhebliche Probleme für Radfahrer, Lastenräder und Anhänger mit Kindersitzen verursachen. Zudem widersprächen die Schwellen den Zielen der städtischen Radverkehrsstrategie und der barrierefreien Mobilität.
Die Kleine Ulrichstraße ist als wichtige Nord-Süd-Radroute im offiziellen Radverkehrsplan der Stadt Halle ausgewiesen. Der ADFC bemängelt, dass die Bodenschwellen diese zentrale Verbindung für Radfahrer und anderen nicht-motorisierten Verkehr nun stark beeinträchtigen.
Der Verband fordert Nachbesserungen: Die Schwellen müssten Durchlässe erhalten, um Fahrrädern, Lastenrädern und Anhängern ein leichteres Passieren zu ermöglichen. Zudem dürften die Hindernisse Fußgänger oder Rollstuhlfahrer auf den Gehwegen nicht behindern.
Trotz der Kritik an den Bodenschwellen unterstützt der ADFC andere städtische Maßnahmen. So begrüßt die Organisation die langfristigen Pläne für ausfahrbare Poller zur Regulierung des motorisierten Verkehrs. Auch die Bemühungen gegen illegale Autorennen und Raserei in der Gegend finden Zustimmung.
Um die Verkehrssituation zu verbessern, drängt der ADFC auf verbindliche Absprachen mit der Polizei. Diese sollen helfen, den Verkehrsfluss in der Kleinen Ulrichstraße besser zu überwachen und zu steuern.
Im Kern geht es dem Verband um praktikable Änderungen an den Bodenschwellen und eine klarere Verkehrsregelung. Ziel ist es, Sicherheit und Barrierefreiheit für Radfahrer und Fußgänger in Einklang zu bringen. Die weiteren Verkehrsplanungen der Stadt werden vom ADFC hingegen grundsätzlich befürwortet.






