Artist Talk mit Lars Breuer zum Heritage Day in der Kirche der Auferstehung
Ben SchmidtArtist Talk mit Lars Breuer zum Heritage Day in der Kirche der Auferstehung
Künstlergespräch mit Lars Breuer zum Tag des offenen Denkmals in der Auferstehungskirche
Künstlergespräch mit Lars Breuer zum Tag des offenen Denkmals in der Auferstehungskirche
10. September 2025
Ein neues, kommunenübergreifendes Kunstprojekt mit dem Titel Kombination verbindet sechs Städte im Hochsauerlandkreis. Die vom Kreis und der Sparkasse Mitten im Sauerland geförderte Initiative erforscht die Verbindungen zwischen Wortpaaren, die mit der lokalen Identität verknüpft sind. Den Auftakt bildet am Sonntag, dem 21. September, um 18 Uhr auf dem Kaiser-Otto-Platz in Meschede eine Diskussion mit dem Künstler Lars Breuer.
Das Projekt wurde von der Kuratorin und Kulturmanagerin Ute Lempers konzipiert, die sowohl Kombination als auch die damit verbundene Initiative Aufruhr entwickelte. Gleichzeitig findet es in Arnsberg, Bestwig, Brilon, Meschede, Schmallenberg und Sundern statt, wobei sich jede Stadt auf ein bestimmtes Wortpaar konzentriert. In Arnsberg lautet das Thema KONSENS – KONTRAST und spiegelt die Vielfalt der Stadtteile wider, mit dem Ziel, durch Zusammenarbeit den demokratischen Dialog zu fördern.
Ein weiteres Künstlergespräch mit Lars Breuer findet bereits am Sonntag, dem 14. September, um 15 Uhr in der Arnsberger Auferstehungskirche statt. Die evangelische Kirche, die als erste ihrer Art in der überwiegend katholischen Stadt errichtet wurde, bietet einen symbolträchtigen Rahmen für die Ausstellung. Die Veranstaltung fällt mit dem Tag des offenen Denkmals zusammen und gibt Besuchern die Möglichkeit, sich mit den Themen des Projekts auseinanderzusetzen. Den Abschluss bildet eine gemeinsame Veranstaltung am Sonntag, dem 18. Januar 2026, um 11 Uhr im Lenneatelier in Schmallenberg. Die Organisatoren möchten durch Kunst und Dialog Verbindungen zwischen den unterschiedlichen Gemeinschaften der Region schaffen.
Das Projekt Kombination erstreckt sich über sechs Kommunen und verbindet lokale Geschichte mit zeitgenössischen Themen. Durch Ausstellungen, Gespräche und öffentliche Beteiligung soll aufgezeigt werden, wie Wortpaare die regionale Identität prägen. Die Abschlussveranstaltung in Schmallenberg markiert das Ende einer gemeinsamen Anstrengung, Unterschiede durch Kultur zu überwinden.