04 March 2026, 19:28

Bad Tölz wählt: Vier Kandidaten im direkten Dialog mit 250 Bürgern

Eine belebte Stadtstraße mit verschiedenen Fahrzeugen, Fußgängern auf den Gehwegen, Gebäuden mit Schildern, Strommasten, eine entfernte Brücke, Bäume und ein bewölkter Himmel.

Bad Tölz wählt: Vier Kandidaten im direkten Dialog mit 250 Bürgern

Lebhafte Bürgerversammlung: 250 Bad Tölzer diskutieren mit Oberbürgermeisterkandidaten über die Zukunft der Stadt

Rund 250 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung des Tölzer Kurier zu einer lebhaften Podiumsdiskussion, bei der sie die vier Kandidatinnen und Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters in Bad Tölz direkt befragen konnten. Die Veranstaltung bot den Wählerinnen und Wählern die Gelegenheit, sich ein eigenes Bild von den Bewerbern zu machen. Veronika Ahn-Tauchnitz, Chefredakteurin des Tölzer Kurier, moderierte die Diskussion und sorgte dafür, dass alle Kandidaten gleichberechtigt zu Wort kamen.

Auf dem Podium präsentierten sich Ingo Mehner (CSU), Bärbel Weixner (Grüne), Michael Ernst (SPD) sowie Michael Lindmair (Freie Wählergemeinschaft, FWG). Vor vollbesetztem Saal skizzierten sie ihre Visionen für die Zukunft der Stadt.

Mehner betonte die Bedeutung eines kontinuierlichen, stetigen Fortschritts und argumentierte, Bad Tölz solle auf seinen bestehenden Stärken aufbauen. Sein Wahlkampf steht im Zeichen der Bewahrung des bisherigen Kurses der Stadt.

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Weixner nutzte die Bühne, um auf die Bedeutung von Gleichberechtigung hinzuweisen – besonders vor dem Hintergrund, dass im gesamten Landkreis lediglich drei Frauen für das Bürgermeisteramt kandidieren. Ihre Bewerbung, so Weixner, sende ein klares Signal für mehr Repräsentation in der Kommunalpolitik.

Ernst positionierte sich als Fürsprecher sozialer Gerechtigkeit und kündigte Maßnahmen an, die Ungleichheiten abbauen und benachteiligte Bevölkerungsgruppen unterstützen sollen. Im Mittelpunkt seines Programms steht eine ausgewogenere Gemeinschaft.

Lindmair hingegen versprach, den Bürgerinnen und Bürgern aufmerksam zuzuhören und eine inklusive Verwaltung zu führen. Transparenz und Erreichbarkeit nannte er als zentrale Säulen seines politischen Ansatzes.

Die Debatte vermittelte den Wählerinnen und Wählern ein deutlicheres Bild der anstehenden Entscheidungen, während der Wahltermin näher rückt.

Nach fast zwei Stunden endete die Veranstaltung – nicht ohne dass die Zuhörerinnen und Zuhörer die unterschiedlichen Schwerpunkte der vier Bewerber kennengelernt hätten. Von Stadtentwicklung über Gleichstellung bis hin zu sozialer Gerechtigkeit spannten sich die Themen, die den Wahlkampf in die heiße Phase führen. Nun gilt es für den künftigen Oberbürgermeister, die Versprechen in konkrete Taten für Bad Tölz umzusetzen.