09 January 2026, 08:21

Bayerischer Aufsichtsrat der BEG startet mit Kontinuität in neue Amtszeit bis 2031

Eine Lokomotive mit Nummernschildern fährt auf einem Gleis entlang, im Hintergrund sind Bäume mit Zweigen und Blättern zu sehen.

Bayerischer Aufsichtsrat der BEG startet mit Kontinuität in neue Amtszeit bis 2031

Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat eine neue sechsjährige Amtszeit für ihren Aufsichtsrat begonnen. Die Amtszeit startete am 1. Januar 2026, wobei die wichtigsten Führungspositionen unverändert bleiben. Verkehrsminister Christian Bernreiter bleibt Vorsitzender und überwacht weiterhin die zentralen Entscheidungen im bayerischen Schienennetz.

Christian Bernreiter, Bayerischer Verkehrsminister, behält seinen Posten als Vorsitzender des BEG-Aufsichtsrats. Ministerialdirigent Thomas Gruber bleibt ebenfalls stellvertretender Vorsitzender. Beide Ämter wurden mit Beginn der neuen Amtszeit bestätigt.

Neu in den Aufsichtsrat aufgenommen wurden die Landtagsabgeordneten Martin Wagle (CSU) und Markus Büchler (Grüne) sowie Dinkelsbühls Bürgermeister Christoph Hammer. BEG-Geschäftsführerin Bärbel Fuchs kündigte an, in den kommenden Jahren eng mit dem Gremium zusammenzuarbeiten.

Die BEG verwaltet ein jährliches Budget von rund 1,6 Milliarden Euro und ist derzeit für 45 Verkehrsverträge verantwortlich. Zu ihren Aufgaben gehört die Vergabe von Aufträgen für den regionalen Schienenpersonenverkehr, wobei die Entscheidungen bis mindestens 2031 fortgeführt werden.

Zu den zentralen Herausforderungen der nächsten Jahre zählen die Sicherung der Finanzierung für den Nahverkehr sowie die Zukunftsplanung des Münchner S-Bahn-Netzes. Der Aufsichtsrat wird eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung dieser Aufgaben spielen.

Die neue Amtszeit des Aufsichtsrats erstreckt sich bis 2031 und ist von Kontinuität in der Führung geprägt. Entscheidungen zu Verkehrsverträgen, Finanzierung und Netzausbau werden das bayerische Verkehrssystem in den kommenden Jahren prägen. Die Arbeit des Gremiums wird sich direkt auf die regionalen Schienenverkehrsdienste im gesamten Freistaat auswirken.