Bayern investiert 25 Millionen Euro in barrierefreie S-Bahn-Stationen bis 2026
Elias BraunBayern investiert 25 Millionen Euro in barrierefreie S-Bahn-Stationen bis 2026
Der Freistaat Bayern fördert ein 25-Millionen-Euro-Projekt, um das Nürnberger S-Bahn-Netz vollständig barrierefrei auszubauen. Im Mittelpunkt stehen die Arbeiten an der Linie S2, wo Hindernisse beseitigt werden, um einen stufenlosen Zugang an allen Stationen zwischen Nürnberg-Sandreuth und Roth zu gewährleisten. Die Bauarbeiten sollen 2026 beginnen, erste Modernisierungsmaßnahmen laufen jedoch bereits.
Die S3-Linie zwischen Feucht und Altdorf ist bereits durchgehend barrierefrei. Nun rückt die Strecke der S2 in den Fokus: Hier werden die Bahnsteige in Schwabach, Schwabach-Limbach und Roth abgesenkt, während an anderen Haltepunkten die Gleise angehoben werden, um einen ebenerdigen Einstieg zu ermöglichen.
Die Arbeiten an der S2 sind für die Sommerferien 2025 geplant, um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Während der Bauphase sorgen Schienenersatzverkehr mit Bussen dafür, dass Schülerinnen, Schüler und Pendler mobil bleiben. Der Freistaat hat die Finanzierung für den barrierefreien Ausbau aller Stationen auf diesem Abschnitt bestätigt.
Heiko Büttner, der bevollmächtigte Landesbeauftragte der Deutschen Bahn für Bayern, bezeichnete die S-Bahn als "Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs in der Region". Verkehrsminister Christian Bernreiter stellt zusätzliche 25 Millionen Euro bereit, um die Arbeiten zu beschleunigen. Bereits 2023 waren im Rahmen des Gesamtkonzepts erste barrierefreie Stationen entstanden.
Ziel des Projekts ist es, die Barrierefreiheit bis 2026 vollständig umzusetzen. Dann werden alle Stationen zwischen Nürnberg-Sandreuth und Roth stufenlos erreichbar sein. Während der Bauphase garantiert ein Ersatzbusverkehr durchgehende Mobilität.






