Bayerns Digitalministerin attackiert Ampel wegen blockierter Digitalmillionen
Elias BraunBayerns Digitalministerin attackiert Ampel wegen blockierter Digitalmillionen
Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach übt scharfe Kritik an den Haushaltsplänen der Bundesregierung. Sie warnt, dass die geplanten Kürzungen die laufenden Digitalisierungsvorhaben im ganzen Land gefährden könnten. Ihre Vorwürfe kommen zu einem Zeitpunkt, an dem zentrale Projekte trotz früherer Zusagen weiterhin ohne Finanzierung dastehen.
Gerlach wirft der Ampelkoalition vor, wichtige Initiativen wie Gaia-X und Open-Source-Programme im Stich zu lassen. Nachdrücklich betont sie, dass Investitionen in zukunftsweisende Technologien unverzichtbar seien – sowohl für die Widerstandsfähigkeit des Staates als auch für nachhaltiges Wachstum.
Doch die Bundesregierung hat den angekündigten Digitalhaushalt bis heute nicht freigegeben, sodass entscheidende Vorhaben in der Schwebe hängen. Gerlach warnt: Ohne Mittel drohe der Fortschritt bei der digitalen Transformation zum Stillstand zu kommen.
Als Reaktion auf diese Herausforderungen hat Gerlach gemeinsam mit Steffi Czerny und Christian Mohr die Initiative NextGen4Bavaria ins Leben gerufen. Sie soll jungen Unternehmerinnen und Unternehmern helfen, ihre Betriebe zukunftsfest zu machen und die digitale Wende mitzugestalten. Die Ministerin ist überzeugt, dass Bayerns starker Mittelstand durch solche Impulse die Innovation vorantreiben muss.
Bis 2026 stehen in Bayern rund 35.000 Unternehmensnachfolgen an – viele Betriebe setzen dabei auf digitale Lösungen, um ihre Zukunft zu sichern. Doch die Verzögerungen bei den Bundesmitteln gefährden genau jene Digitalisierungsprojekte, die Gerlach für unverzichtbar hält. NextGen4Bavaria soll diese Lücke teilweise schließen, indem es junge Führungskräfte stärkt. Vom Erfolg der Initiative könnte abhängen, wie gut sich Bayerns Wirtschaft auf die bevorstehenden Umbrüche einstellt.






