13 April 2026, 16:16

Betrüger missbrauchen Elon Musks KI-Chatbot Grok für Krypto-Scams

Ein Plakat mit Text und Logo, das versteckte Nebenkosten in Rechnungen anprangert, die Familien monatlich Hunderte von Dollar kosten können.

Betrüger missbrauchen Elon Musks KI-Chatbot Grok für Krypto-Scams

Betrüger nutzen die Beliebtheit von Elon Musks KI-Chatbot Grok, um Krypto-Anleger zu täuschen. Gefälschte Tokens, die angeblich mit der Plattform in Verbindung stehen, sind auf der BNB Smart Chain aufgetaucht – obwohl es keine offizielle Kryptowährung gibt. Sicherheitsfirmen und Experten warnen nun vor zunehmenden Betrugsfällen in der Branche und raten Nutzern zur Vorsicht.

Die gefälschten Grok-Tokens tauchten erstmals 2023 auf, als ein unbekannter Ersteller sie auf den Markt brachte und kurz darauf einen kleinen Teil des Angebots schnell veräußerte. Dieser plötzliche Verkaufssturm ließ den Wert der Tokens zusammenbrechen und hinterließ frühe Käufer mit hohen Verlusten. Seither sind ähnliche Betrugsmaschen wiederaufgetaucht, bei denen neue Meme-Coins fälschlicherweise eine Verbindung zu Musks Projekten behaupten.

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Blockchain-Sicherheitsunternehmen wie PeckShield haben diese Tokens als potenzielle Betrugsversuche eingestuft. Eine Wallet, die die gefälschten Grok-Tokens erhielt, stand sogar in Verbindung mit Changpeng Zhao, dem ehemaligen CEO von Binance. Das Problem beschränkt sich nicht auf Grok – Betrüger geben sich auch als große Unternehmen wie Meta oder Coinbase aus, um Phishing-Angriffe durchzuführen.

Experten betonen, dass der Grok-Chatbot, der auf Musks Plattform X basiert, keine offizielle Kryptowährung besitzt – und auch keine Pläne für eine solche bestehen. Sie raten Anlegern, gefälschte Ankündigungen oder angebliche "Giveaways" zu ignorieren, die nach wie vor gängige Methoden in der Krypto-Betrugsszene sind. Da die Verluste durch Betrug im Jahr 2024 bereits in die Milliarden gehen, wachsen die Risiken für die Branche weiter.

Die Krypto-Community wird dringend aufgefordert, Projekte vor einer Investition gründlich zu prüfen. Sicherheitsmaßnahmen wie die Überprüfung offizieller Quellen sind heute wichtiger denn je. Da Betrüger ihre Methoden ständig verfeinern, bleibt Wachsamkeit der beste Schutz vor finanziellen Verlusten.

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