22 March 2026, 16:14

Bieterverfahren für Wohnbaugrundstücke am Hauptbahnhof läuft bis November

Farbcodierte Karte eines geplanten Wohnbaugebiets mit beschrifteten Abschnitten und Textdetails.

Bieterverfahren für Wohnbaugrundstücke am Hauptbahnhof läuft bis November

Notarielles Bieterverfahren für Grundstücke am Hauptbahnhof gestartet

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Für mehrere Baugrundstücke in der Nähe des Hauptbahnhofs hat ein notarielles Bieterverfahren begonnen. Mit dem Verkauf sollen der Wohnraummangel gelindert und gleichzeitig die städtischen Haushaltsmittel aufgebessert werden. Investoren können ihre Angebote noch bis zum 3. November einreichen.

Die Stadt bietet zwei zentrale Entwicklungsflächen an. Ein Grundstück mit 7.400 Quadratmetern liegt westlich des Hauptbahnhofs. Fünf weitere Parzellen zwischen 1.200 und 3.800 Quadratmetern befinden sich nördlich der Haydnstraße. Alle Flächen sind für den Wohnungsbau vorgesehen.

Die Gebote müssen die in den Ausschreibungsunterlagen festgelegten Mindestpreise erreichen. Erfolgreiche Käufer haben anschließend drei Jahre Zeit, die Bauten gemäß den genehmigten Plänen zu errichten. Die Angebote sind an einen bestellten Notar zu richten, der die Unterlagen prüft.

Nach der Bewertung der Gebote wird die Stadt mit den Höchstbietern in Verhandlungen treten. Die endgültigen Verkaufsentscheidungen liegen beim Liegenschaftssenat und später beim Stadtrat. Einige Grundstücke wurden bereits teilweise an den Katholischen Siedlungswerkverband sowie an die Bayerische Heimstätte für geförderten Wohnungsbau veräußert. Die Siedlungswerk-Gruppe plant auf ihrem erworbenen Gelände zudem den Bau einer Kindertagesstätte.

Obwohl es Nachhaltigkeitsziele und lokale Entwicklungspläne gibt, enthält die Ausschreibung keine verbindlichen architektonischen oder baulichen Vorgaben für die Bieter. Allgemeine Hinweise verweisen auf CO₂-Reduktionsziele bis 2026 und Planungshilfen für Kommunen, konkrete Auflagen für die Neubauten werden jedoch nicht genannt.

Das Bieterverfahren endet am 3. November. Nach Abschluss der Verkäufe rechnet die Stadt damit, dass innerhalb von drei Jahren neuer Wohnraum entsteht. Die Einnahmen aus den Grundstücksverkäufen fließen zudem in den städtischen Haushalt.

Quelle