13 June 2026, 12:09

Bildungsminister stärken Medienkompetenz an Schulen für sicheren Umgang mit sozialen Medien

Minister für kritischere Nutzung der sozialen Medien

Bildungsminister stärken Medienkompetenz an Schulen für sicheren Umgang mit sozialen Medien

Bildungsminister der Länder beschließen Stärkung der Medienkompetenz an Schulen

Die Bildungsminister der Länder haben sich darauf verständigt, die Medienkompetenz an Schulen auszubauen. Ziel ist es, junge Menschen zu einem sicheren und kritischen Umgang mit sozialen Medien zu befähigen. Saarlands Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot betonte die Notwendigkeit eines stärkeren Engagements der Länder in diesem Bereich.

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat sich verpflichtet, die Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern zu fördern. Dabei setzt sie auf eine dreigliedrige Strategie: Sensibilisierung, Kompetenzvermittlung und Schutz. Dieser Ansatz soll digitale Resilienz stärken und vor schädlichen Online-Inhalten schützen.

Eine Fachkommission arbeitet derzeit an konkreten Empfehlungen für Altersgrenzen in sozialen Medien, die am 24. Juni vorgestellt werden sollen. Parallel dazu werden Initiativen wie Kompetent im Netz weiter ausgebaut, um Kinder bei der Orientierung in der digitalen Welt zu unterstützen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Nordrhein-Westfalens Schulministerin Dorothee Feller unterstrich die Bedeutung der Einbindung der Eltern. Beide Ministerinnen sind sich einig, dass Schulen und Familien gemeinsam daran arbeiten müssen, junge Menschen auf die Herausforderungen sozialer Medien vorzubereiten. Der Tenor ist klar: Kritisches Denken und die Fähigkeit, Informationen zu bewerten, sind zentrale Kompetenzen für die Jugend von heute.

Die neuen Maßnahmen sollen Kinder darin bestärken, soziale Medien reflektiert und sicher zu nutzen. Schulen, Eltern und politische Entscheidungsträger sind aufgefordert, bei dieser Aufgabe zusammenzuarbeiten. Die anstehenden Empfehlungen werden weitere Leitlinien zu Altersbeschränkungen und Schutzmaßnahmen liefern.

Quelle