Bitkom und Bayern stärken gemeinsam die Sicherheit kritischer 5G-Netze
Hannah BöhmBitkom und Bayern stärken gemeinsam die Sicherheit kritischer 5G-Netze
Bitkom und das bayerische Innenministerium gehen gemeinsame Wege für die Sicherheit von 5G-Netzen
Die Digitalwirtschaftsvereinigung Bitkom und das Bayerische Staatsministerium des Innern haben sich zusammengeschlossen, um die Sicherheit von 5G-Netzen zu stärken. In einem gemeinsamen Positionspapier legen sie ihre gemeinsame Haltung dar. Das Dokument betont die wachsende Bedeutung robuster Cybersicherheitsmaßnahmen für den neuen Mobilfunkstandard.
Das Papier fordert einen umfassenden Cybersicherheitsrahmen, der Netzsicherheit, Datenschutz und die Absicherung der Lieferketten umfasst. Beide Institutionen argumentieren, dass 5G-Netze hochsensible Daten verarbeiten werden und daher starke Schutzmechanismen unverzichtbar seien.
Rupert Lehner, Landesbeauftragter von Bitkom für Bayern, unterstrich diese Position. Er erklärte, dass die erhöhte Sensibilität der in 5G-Netzen übertragenen Daten strengere Sicherheitsprotokolle erfordere. Zudem hebt das Papier die Notwendigkeit hervor, die technologische Souveränität Europas im Bereich der Kommunikationssysteme zu stärken.
Ein zentraler Vorschlag ist ein klarer, technologieneutraler Ansatz bei der Verschlüsselung, der die Anforderungen an Datensicherheit mit denen der Strafverfolgung in Einklang bringt. Das vollständige Positionspapier steht nun online zur öffentlichen Einsicht bereit.
Die Vereinbarung markiert einen gemeinsamen Schritt von Bitkom und den bayerischen Behörden. Sie definiert Prioritäten für die Absicherung von 5G-Netzen in Deutschland und bildet eine Grundlage für künftige politische Entscheidungen und deren Umsetzung in der Region.






