BMW iX5 Hydrogen meistert Extremhitze in den Emiraten – ein Durchbruch für Wasserstoffautos
Elias BraunBMW iX5 Hydrogen meistert Extremhitze in den Emiraten – ein Durchbruch für Wasserstoffautos
BMW schließt Hitzetests für die iX5 Hydrogen-Pilotflotte in den Vereinigten Arabischen Emiraten ab
BMW hat die Erprobung seiner iX5 Hydrogen-Pilotflotte unter extremen Hitzebedingungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten erfolgreich abgeschlossen. Die Fahrzeuge hielten Temperaturen von bis zu 45°C und hoher Luftfeuchtigkeit stand – ein Beweis für die Robustheit des Brennstoffzellensystems. Damit erreicht die Marke einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Wasserstoffmobilität.
Der BMW iX5 Hydrogen kombiniert eine Brennstoffzelle mit einer Leistung von 125 kW (170 PS) mit der eDrive-Technologie der fünften Generation. Sein Elektromotor, das Getriebe und die Leistungselektronik erzielen gemeinsam eine Systemleistung von 295 kW (401 PS). Zwei 700-bar-Kohlefaser-Tanks speichern den Wasserstoff und ermöglichen eine WLTP-Reichweite von 504 Kilometern.
Die Pilotflotte ist mittlerweile in Regionen wie Europa, Japan, Korea, China, den USA und dem Nahen Osten im Einsatz. BMW sammelt dabei praxisnahe Daten, um künftige wasserstoffbetriebene Modelle weiterzuentwickeln. Die „technologieoffene“ Strategie des Unternehmens erlaubt es, flexibel auf unterschiedliche Kundenbedürfnisse und Infrastrukturbedingungen zu reagieren.
Die Tests unter extremen Hitzeverhältnissen bestätigen die Zuverlässigkeit des Systems. Diese Erkenntnisse fließen in die mögliche Serienproduktion von Wasserstofffahrzeugen in den kommenden Jahren ein. Die Leistung des iX5 Hydrogen unter anspruchsvollen Bedingungen unterstreicht seine Eignung für verschiedene Märkte. Mit der weltweit eingesetzten Pilotflotte gewinnt BMW wertvolle Erkenntnisse für die weitere Entwicklung. Das Projekt bekräftigt das Engagement der Marke, Wasserstoff als tragfähige Alternative zu herkömmlichen und batterieelektrischen Antrieben zu etablieren.






