BMW setzt auf KI und Nvidia-Technologie für smartere Logistik und Fabrikplanung
Hannah BöhmBMW setzt auf KI und Nvidia-Technologie für smartere Logistik und Fabrikplanung
Die BMW Group revolutioniert ihre Logistik mit modernster Technologie. Eine neue Zusammenarbeit mit Nvidia bringt künstliche Intelligenz (KI) und Hochleistungsrechnen in die Lieferkette sowie die Fabrikplanung des Konzerns.
Das Unternehmen setzt nun auf das System Connected Supply Chain (CSC). Damit lassen sich Lkw-Standorte für die eingehende Logistik in Echtzeit verfolgen. Täglich werden 31 Millionen Bauteile oder 237.000 verschiedene Artikelnummern bewegt – das entspricht einem jährlichen Transportvolumen von 86 Millionen Quadratmetern.
Bei der Fabrikplanung hilft KI, hochauflösende 3D-Scans von Gebäuden und Produktionsstraßen zu erstellen. Eine neue 3D-Planungssoftware ermöglicht es Nutzern, einzelne Objekte zu entfernen oder zu verändern, um Layouts flexibler umzugestalten. Das System basiert auf leistungsstarken Grafikprozessoren, die ältere Industrie-PCs ersetzen. Durch die Aufrüstung steigt die Rechenleistung um etwa 2.000 FLOPS.
BMW geht bei der Erprobung neuer Technologien systematisch vor: Der vierstufige Prozess umfasst Proof of Technology, Proof of Concept, eine Pilotphase und schließlich die Serienproduktion.
Im vergangenen Jahr fertigte die BMW Group über 2,5 Millionen Fahrzeuge. Die neuen KI- und Visualisierungstools sollen die Logistik optimieren und die Effizienz in den globalen Betriebsabläufen steigern. Die Veränderungen unterstützen das Ziel des Unternehmens, intelligentere und anpassungsfähigere Produktionsprozesse zu etablieren.






