30 March 2026, 04:13

Braunschweig wählt: Leonie Bartsch will erste Oberbürgermeisterin werden

Großes modernes Gebäude mit vielen Fenstern, identifiziert als der Bundestag in Berlin, Deutschland, umgeben von Straßeninfrastruktur, Fußgängern und Bäumen unter einem bewölkten Himmel.

Braunschweig wählt: Leonie Bartsch will erste Oberbürgermeisterin werden

Braunschweig bereitet sich auf Kommunalwahlen am 13. September 2023 vor, bei denen die Wähler einen neuen Oberbürgermeister, den Stadtrat sowie Bezirksvertreter bestimmen. Unter den Bewerbern sticht Leonie Bartsch hervor – als einzige Frau, die sich um das höchste Amt bewirbt. Die 30-jährige Co-Vorsitzende der Linken wurde auf einer jüngsten Mitgliederversammlung einstimmig nominiert.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Linke hat Bartsch offiziell am vergangenen Wochenende als Kandidatin für das Oberbürgermeisteramt aufgestellt. Zwar ist die Partei derzeit nicht im Braunschweiger Stadtrat vertreten, doch bei der letzten Bundestagswahl erreichte sie 11,6 Prozent und zählt über 600 Mitglieder vor Ort. Im Mittelpunkt von Bartschs Wahlkampf steht der bezahlbare Wohnraum – ein Thema, mit dem sie ihre Partei über frühere Ergebnisse hinausführen will.

Ein weiterer wichtiger Akteur im Rennen ist Marcus Winkler, ein 33-jähriger Elektriker, der als Spitzenkandidat für den Bezirksrat Westlicher Ring antritt. Durch seine starke lokale Verankerung gilt er als ernstzunehmender Herausforderer bei der anstehenden Wahl.

Bartsch positioniert sich als progressiv-kritische Stimme für die Stadt. Sollte sie gewählt werden, wäre sie die erste Oberbürgermeisterin Braunschweigs in jüngerer Geschichte. Die Wahl wird die Führung der Stadt für die kommenden Jahre bestimmen. Bartschs Kandidatur steht für einen Schub hin zu mehr Frauenrepräsentation in der Kommunalpolitik. Gleichzeitig wird sich zeigen, ob die Linke wieder einen Fuß in den Stadtrat bekommt.

Quelle