15 May 2026, 08:19

Peinliche Pannen und verlorene Taschen: Ein chaotischer Abend bei den City AM Awards

Ein Weißbuch mit dem Titel "Eine Geschichte von zwei Städten" in fetter schwarzer Schrift, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand.

Peinliche Pannen und verlorene Taschen: Ein chaotischer Abend bei den City AM Awards

Eine Nacht bei den City AM Awards nahm für zwei Gäste eine unerwartete Wendung, nachdem ihre Habseligkeiten verschwunden waren. Unterdessen sorgten eine Reihe peinlicher Schreibfehler bei einem konservativen Abgeordneten und einem großen Investmentunternehmen für Aufsehen.

Die Pannen begannen, als Adam Bloodworth und Anna Moloney feststellten, dass ihre Taschen aus der Garderobe der Londoner Guildhall verschwunden waren. Gleichzeitig machten ein Rechtschreibfehler eines Tory-Politikers und ein Milliarden-Fehler in einer Finanzmitteilung die Runde – und trugen zum Chaos des Abends bei.

Bloodworth und Moloney waren nach der Verleihung der City AM Awards in der Guildhall geblieben, um beim Aufräumen zu helfen. Als sie ihre Sachen abholen wollten, konnte das Garderobenpersonal ihre Taschen nicht finden. Darin befanden sich ihre Wohnungsschlüssel, Handys und andere wichtige Dinge.

Das Duo durchsuchte über eine Stunde lang die Hinterzimmer der Guildhall – vergeblich. Schließlich verbrachten sie die Nacht auf der Straße, bevor sie sich in die Simmons-Bar flüchteten. Am nächsten Morgen blieb Moloney nichts anderes übrig, als in denselben fünf Zentimeter hohen Absätzen zur Arbeit zu pendeln, die sie auch am Vorabend getragen hatte. Ihre Taschen wurden erst am folgenden Tag zurückgegeben.

Unterdessen sorgten Fehler in offiziellen Mitteilungen für Schlagzeilen. Andrew Griffith, der Schattenminister für Wirtschaft der Konservativen, unterzeichnete versehentlich ein Zitat mit „Shadow Business Sexretary“ statt „Shadow Business Secretary". Der Tippfehler wurde zwar schnell korrigiert, doch nicht, bevor er sich bereits online verbreitet hatte.

Auch der Scottish Mortgage Investment Trust erlebte einen peinlichen Moment. In einer Pressemitteilung gab das Unternehmen fälschlicherweise an, sein Anteil an SpaceX sei nun 1,25 Billionen Dollar wert. Später wurde der Fehler berichtigt: Die Bewertung hatte sich nicht geändert, und die Zahl sollte lediglich den bestehenden Wert bestätigen. Verantwortlich gemacht wurde ein Formulierungsfehler.

Unterdessen reiste Andy Burnham, der Bürgermeister von Greater Manchester, am Dienstag stilvoll nach London. Er wurde in einem Erste-Klasse-Abteil gesichtet, was für Aufmerksamkeit sorgte, als er zu Terminen in die Hauptstadt fuhr.

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Die verlorenen Taschen wurden Bloodworth und Moloney schließlich zurückgegeben, womit ihr Ärgernis ein Ende fand. Die Schreibfehler von Griffith und dem Scottish Mortgage Investment Trust wurden zwar korrigiert, doch nicht, ohne zuvor öffentliche Aufmerksamkeit erregt zu haben. Burnhams Erste-Klasse-Reise verlief dagegen ohne Zwischenfälle.

Alle Beteiligten überstanden die Pannen – doch die Vorfälle erinnerten daran, wie schnell kleine Fehler zu großen Schlagzeilen werden können.

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