30 June 2026, 20:28

Braunschweigs Baustellen-Drama: Warum Unternehmen jetzt ohne Soforthilfe bleiben

Keine Soforthilfe für geschädigte Unternehmen durch Bauarbeiten: Das wird nicht passieren

Braunschweigs Baustellen-Drama: Warum Unternehmen jetzt ohne Soforthilfe bleiben

Ein in letzter Minute eingebrachter Änderungsantrag hat einen Antrag zur Unterstützung von Unternehmen in Braunschweig, die von langfristigen Baustellen betroffen sind, grundlegend umgestaltet. Die Änderung wurde von den Fraktionen der SPD, CDU und der Grünen kurz vor der Ratssitzung eingereicht. Sie ersetzt den ursprünglichen Vorschlag von Robert Glogowski und der BIBS-Gruppe, einen Baustellenfonds wieder einzuführen.

Lokale Unternehmen in der Nähe von Hagenmarkt, Bültenweg und Helmstedter Straße kämpfen aufgrund der anhaltenden Bauarbeiten mit wirtschaftlichen Problemen. Geringere Kundenfrequenz, verlorene Parkplätze und gesperrte Zufahrtswege belasten ihren Geschäftsbetrieb.

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Glogowski hatte sich für die Wiedereinführung des Fonds eingesetzt und argumentiert, die Stadt müsse Schaden von diesen Betrieben abwenden. Stattdessen nahm der Rat den neuen Änderungsantrag an. Dieser sieht eine Bewertung der bisherigen Unterstützungsmaßnahmen vor, um künftige Hilfen zu verbessern.

Die Prüfung wird frühere Initiativen analysieren, finanzielle und nicht-finanzielle Fördermöglichkeiten entwickeln und klare Kriterien für deren Einsatz festlegen. Die Ergebnisse sollen vor den Haushaltsberatungen für 2027/2028 an die zuständigen Ausschüsse weitergeleitet werden. Ratsmitglieder wie Stefan Wirtz (AfD) kritisierten den Zeitplan als zu zögerlich.

Der Änderungsantrag wurde angenommen und ersetzt damit Glogowskis ursprünglichen Antrag. Die Bewertung soll nun als Grundlage für mögliche Förderentscheidungen dienen. Ziel des Prozesses ist es, betroffenen Unternehmen, die unter langwierigen Bauarbeiten leiden, bessere Unterstützung zu bieten.

Quelle