14 December 2025, 02:22

Bundeskartellamt genehmigt Medienfusion in Bayern ohne Auflagen

Eine Zeitungsvorderseite mit mehreren Anzeigen und Schlagzeilen.

Bundeskartellamt genehmigt Medienfusion in Bayern ohne Auflagen

Bundeskartellamt genehmigt Übernahme: Mediengruppe Bayern darf MGO kaufen

Vorschau Das Bundeskartellamt hat die Übernahme der Oberfränkischen Mediengruppe durch die Mediengruppe Bayern genehmigt. Laut Andreas Mundt bestehe kein Wettbewerbsbedenken. Unser Portal ist der Medienservice mit aktuellen Brancheninformationen im Internet. Werktags liefern wir die Highlights – angereichert mit Hintergrundwissen, Fakten und Analysen.

Veröffentlichungsdatum 11. Dezember 2025, 07:59 Uhr MEZ

Schlagwörter Finanzen, Wirtschaft, Politik, Allgemeine Nachrichten

Artikeltext Das Bundeskartellamt hat die Übernahme der Oberfränkischen Mediengruppe (MGO) durch die Mediengruppe Bayern ohne Auflagen freigegeben. Die Wettbewerbshüter sahen keine Bedenken, da beide Unternehmen in unterschiedlichen regionalen Teilmärkten innerhalb Bayerns tätig sind. Die Entscheidung ebnet den Weg für die geplante Transaktion.

Die Mediengruppe Bayern gibt mehrere Regionalzeitungen heraus, darunter die Passauer Neue Presse, den Donaukurier und die Mittelbayerische Zeitung. Diese Titel erscheinen im Süden und Osten der Bundesliga und decken jeweils eigenständige lokale Märkte ab. Die Oberfränkische Mediengruppe hingegen veröffentlicht Blätter wie den Fränkischen Tag, das Coburger Tageblatt, die Bayerische Rundschau und die Saale-Zeitung sowie digitale Plattformen.

Die Übernahme kann nun wie vorgesehen vollzogen werden. Die Mediengruppe Bayern übernimmt die Titel der MGO und erweitert damit ihre Präsenz in der Bundesliga. Da sich die Geschäftsbereiche der beiden Unternehmen geografisch nicht überschneiden, ist keine weitere kartellrechtliche Prüfung erforderlich.