10 November 2025, 06:11

Chaos im Münchner Schienennetz: Steine, Hunde und Schlägereien an einem Wochenende

Graffiti-bedeckter Zug mit sichtbaren Kabeln, Häuser mit Fenstern im Hintergrund.

Chaos im Münchner Schienennetz: Steine, Hunde und Schlägereien an einem Wochenende

Chaotisches Wochenende im Münchner Schienennetz: Steinwürfe, streunender Schäferhund und gewalttätige Auseinandersetzungen

Das Münchner Bahnnetz erlebte ein turbulentes Wochenende mit mehreren Vorfällen, darunter ein Steinwurfanschlag auf einen EuroCity-Zug, ein frei laufender Deutscher Schäferhund in einem Fernbahntunnel sowie mehrere gewalttätige Auseinandersetzungen unter Fahrgästen.

Die Unruhen begannen mit einem Angriff auf einen EuroCity-Zug zwischen den Bahnhöfen München Süd und München Ost. Unbekannte Täter bewarfen den Zug mit Steinen, beschädigten dabei die Frontscheibe der Lokomotive und verursachten eine einstündige Verspätung.

In Holzkirchen gerieten zwei betrunkene ukrainische Staatsbürger auf einem Regionalzug aneinander, setzten ihren Streit auf dem Bahnsteig fort und verletzten sich gegenseitig. Unterdessen wurde ein Deutscher Schäferhund gesichtet, der durch den Fernbahntunnel zwischen dem Münchner Hauptbahnhof und dem Karlsplatz (Stachus) lief, bevor er von Bundespolizisten eingefangen werden konnte.

Die Bundespolizei, die der Bundespolizeidirektion S-Bahn Berlin untersteht, musste zu diesen und weiteren Vorfällen ausrücken. Ein 40-jähriger Mann aus Essenbach geriet auf einem haltenden RE-3-Zug am Münchner Hauptbahnhof zunächst in einen verbalen Streit mit seiner Begleiterin, griff anschließend einen Umstehenden an und leistete bei der Festnahme Widerstand.

Die Vorfälle unterstreichen die Notwendigkeit verstärkter Sicherheitsmaßnahmen im Münchner Schienennetz. Die Behörden ermitteln derzeit zu den Ursachen und prüfen präventive Maßnahmen, um die Fahrgastsicherheit zu gewährleisten und künftige Störungen zu vermeiden.