CSU kann in Ingolstadt bei der Stadtratswahl gewinnen - CSU bleibt in Ingolstadt an der Spitze – AfD holt stark auf
Bundestagswahl in Ingolstadt: CSU festigt Führung, AfD legt stark zu
Bei der Bundestagswahl in Ingolstadt am 8. März 2026 konnte die Christlich-Soziale Union (CSU) ihre Führungsposition ausbauen, während die rechtspopulistische Alternative für Deutschland (AfD) deutliche Zugewinne verzeichnete. Die vorgezogene Abstimmung wurde durch den Abgang des bisherigen Oberbürgermeisters Christian Scharpf (SPD) notwendig, der 2025 sein Amt niederlegte, um eine Position in der Münchner Stadtverwaltung anzutreten.
Die Wahlbeteiligung lag bei 47,0 %, wobei Verschiebungen in der Wählergunst die politische Machtverteilung im Stadtrat neu gestalteten.
Die Wahl war vorgezogen worden, nachdem der 2020 gewählte SPD-Oberbürgermeister Christian Scharpf zurückgetreten war. Sein Wechsel nach München, wo er als Wirtschaftsreferent und Leiter des Oktoberfest-Amts tätig ist, hatte die Stelle vakant gemacht. Bereits ein Jahr zuvor hatte Michael Kern (CSU) das Amt des Oberbürgermeisters übernommen.
Die CSU ging als klarer Sieger aus der Wahl hervor und erreichte 30,3 % der Stimmen – ein Plus von 3,5 Prozentpunkten gegenüber 2020. Damit stellt die Partei nun 15 Stadträte, zwei mehr als zuvor. Die AfD hingegen verdoppelte nahezu ihre Unterstützung und stieg auf 16,0 %, wodurch sie zur zweitstärksten Fraktion im Rat aufrückte.
Die SPD musste Verluste hinnehmen und fiel auf 14,8 % (minus 2,7 Punkte im Vergleich zu 2020). Auch die Grünen büßten Stimmen ein und kamen auf 12,9 % (ein Rückgang um 2,3 Punkte). Die Freien Wähler legten dagegen leicht zu und erreichten 9,1 % (plus 1,2 Punkte).
Mit insgesamt 23 Sitzen, die CSU und AfD gemeinsam halten, verfehlte jedes Lager eine absolute Mehrheit. Da Daten aus anderen bayerischen Städten für 2026 noch nicht vorliegen, gestalten sich weitergehende Vergleiche schwierig.
Die Ergebnisse bestätigen die anhaltende Vorherrschaft der CSU in Ingolstadt, doch der Aufschwung der AfD markiert eine bemerkenswerte Verschiebung in der lokalen Politik. Der neu gewählte Stadtrat muss sich nun ohne klare Mehrheit regieren – ein Spiegelbild der sich wandelnden Wählerpräferenzen.






