CSU hält trotz interner Kritik an umstrittenem Mütterrenten-Modell fest
Johanna MüllerCSU hält trotz interner Kritik an umstrittenem Mütterrenten-Modell fest
Die CSU hat ihre Unterstützung für das umstrittene Mütterrenten-Modell bekräftigt. Aktuelle Kritik aus den eigenen Reihen sowie vom sozialen Flügel der CDU hatte Zweifel an der Zukunft des Vorhabens aufkommen lassen. Das Programm soll langjährige Ungleichheiten bei den Rentenansprüchen älterer Mütter ausgleichen.
Der Vorschlag zur Mütterrente sieht vor, dass Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern drei zusätzliche Rentenpunkte erhalten. Damit würden ihre Leistungen an die Bezüge jüngerer Mütter angeglichen.
CSU-Generalsekretär Martin Huber hat Änderungen am Modell kategorisch ausgeschlossen. Er betonte, dass es innerhalb der CSU keine interne Debatte über das Thema geben werde. Huber bestätigte zudem die Umsetzung des Plans, da dieser Teil des Koalitionsvertrags sei.
Huber bezeichnete die Mütterrente als Frage der Gerechtigkeit und als Anerkennung für die Erziehungsleistungen von Müttern. Die jährlichen Kosten der Erweiterung werden auf fünf bis sechs Milliarden Euro geschätzt.
Die Entscheidung beendet Spekulationen über mögliche Anpassungen des Modells. Die CSU bleibt trotz der finanziellen Belastungen konsequent in ihrer Unterstützung. Der Plan wird nun wie ursprünglich vereinbart umgesetzt.






