Dachser setzt auf E-Lastenzweiräder für klimafreundliche Stadtlieferungen in Köln
Hannah BöhmDachser setzt auf E-Lastenzweiräder für klimafreundliche Stadtlieferungen in Köln
Dachser erweitert Einsatz von E-Lastenzweirädern für Stadtlieferungen
Das in Kempten ansässige Logistikunternehmen Dachser baut den Einsatz von E-Lastenzweirädern für innerstädtische Lieferungen aus. Im Rahmen eines neuen Projekts in Köln kombiniert das Unternehmen elektrisch unterstützte Transporträder mit Mikro-Depots für die sogenannte Last-Mile-Zustellung. Lokale Vertreter haben die Initiative bereits begrüßt.
Für das Kölner Projekt stellt Velocarrier, ein auf E-Lastenräder spezialisiertes Unternehmen aus Tübingen, die Fahrzeuge in Partnerschaft mit Dachser bereit. Ein Teil der Räder stammt von Bayk, einem Hersteller aus Regensburg, und ist mit einem 250-Watt-Motor von TQ Systems ausgestattet. Jedes Rad kann bis zu 250 Kilogramm transportieren und standardisierte Euro-Paletten mit einer Höhe von bis zu 1,4 Metern aufnehmen.
Alexander Haak, Niederlassungsleiter von Dachser Köln, berichtet von positiver Kundenresonanz und vielversprechenden ersten Ergebnissen. Andrea Blome, Kölner Dezernentin für Mobilität und Verkehr, zeigt sich erfreut über den Schritt und verweist auf die zunehmende Verbreitung von E-Lastenzweirädern in der Wirtschaft.
Über Köln hinaus testet Dachser in Stuttgart elektrische Lkw, darunter einen Mercedes eActros und einen Fuso eCanter. Diese Fahrzeuge unterstützen schwere Transportaufgaben und versorgen die Mikro-Depots. Zudem entwickelt das Unternehmen ein „City Distribution“-Werkzeugkasten, mit dem lokale Standorte nachhaltige Lieferlösungen auf ihre Bedürfnisse zuschneiden können. Haak plant, die Flotte der E-Lastenräder weiter auszubauen und den Betrieb der Mikro-Depots vollständig emissionsfrei zu gestalten.
Das Kölner Vorhaben markiert einen weiteren Schritt in Dachsers Umstieg auf umweltfreundlichere Stadtlogistik. Die Kombination aus E-Lastenzweirädern, Elektro-Lkw und Mikro-Depots zielt darauf ab, Emissionen zu reduzieren, ohne die Effizienz der Lieferungen zu beeinträchtigen. Das Projekt steht im Einklang mit den allgemeinen Bestrebungen, den nachhaltigen Verkehr in Innenstädten zu fördern.






