David Hockney stirbt mit 88 Jahren – ein Visionär der modernen Kunst
Der britische Künstler David Hockney ist in seinem Londoner Zuhause verstorben. Er wurde 88 Jahre alt. Sein Tod markiert das Ende einer Ära für einen der einflussreichsten Künstler seiner Zeit.
In den 1960er-Jahren erlangte Hockney mit seinen lebendigen Kalifornien-Pool-Bildern weltweite Bekanntheit – Werke, die zu seinem Markenzeichen wurden. Zudem brach er Tabus, indem er queere Liebe offen in seiner Kunst darstellte und so die Sichtbarkeit der LGBTQ+-Community förderte.
2017 besuchten fast eine halbe Million Menschen die Tate Britain für seine Retrospektive. Ein Jahr später erzielte sein Ölbild Porträt eines Künstlers (Pool mit zwei Figuren) bei einer Auktion einen Rekordpreis von 90,3 Millionen Dollar.
Bis zuletzt blieb Hockney innovativ: Er experimentierte mit neuen Technologien wie dem iPad und schuf 2023 eine 3D-Installation. Adelstitel lehnte er ab, ebenso wie den Auftrag, ein Porträt der britischen Königin zu malen. Ein umfassender Überblick über sein Schaffen findet sich in David Hockney: A Bigger Book – eine auf 9.000 nummerierte und signierte Exemplare limitierte Ausgabe kostet knapp 5.200 Euro.
Hockneys Vermächtnis umfasst bahnbrechende Kunst und einen bleibenden Einfluss auf die moderne Kultur. Sein mutiger Umgang mit Farbe und Technologie inspiriert Künstler auf der ganzen Welt. Die Kunstwelt trauert um einen Visionär.






