21 April 2026, 10:15

Dax erholt sich nach turbulentem Wochenstart – doch Risiken bleiben

Eine Liniengrafik, die die Anzahl der von der COVID-19-Pandemie betroffenen US-Geschäfte zeigt, aufgeschlüsselt nach Branche und Erholungsstatus, mit begleitendem Text, der die wirtschaftliche Erholung anzeigt.

Dax erholt sich nach turbulentem Wochenstart – doch Risiken bleiben

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Der deutsche Dax hat sich nach einem holprigen Beginn der Handelswoche wieder gefangen. Der führende Aktienindex stieg bis Mittag um 1,1 Prozent auf 20.016 Punkte. Anleger nutzten die vorherigen Kursrückgänge, um einzukaufen, und trieben den Markt damit trotz anhaltender Handelskonflikte nach oben.

Die Woche hatte turbulent begonnen: US-Zölle hatten den Dax unter die Marke von 18.500 Punkten gedrückt. Doch Schnäppchenjäger griffen schnell zu und hoben den Index in Richtung des wichtigen 200-Tage-Durchschnitts. Besonders Rüstungswerte wie Rheinmetall, Hensoldt und Renk verzeichneten deutliche Gewinne.

Die Erholung beschränkte sich nicht auf Deutschland – auch europäische und asiatische Märkte zogen an. Gleichzeitig legte der MDax, der mittelgroße Unternehmen abbildet, um 2,4 Prozent auf 25.232 Punkte zu. Analysten werteten die Bewegung als "technische Korrektur" und nicht als vollständige Umkehr der jüngsten Verluste.

Unterdessen fand die Übernahme des Münchner Chipherstellers Infineon trotz der allgemeinen Marktbelebung kaum Beachtung. Die Unsicherheit durch die aggressive Handelspolitik der USA unter dem früheren Präsidenten Donald Trump belastet weiterhin das Anlegervertrauen.

Die Erholung des Dax ist vor allem auf kurzfristige Käufe zurückzuführen und kein Zeichen für eine Entwarnung bei den grundsätzlichen Marktrisiken. Rüstungswerte und Mittelstandsaktien führten die Gewinne an, während die Handelskonflikte weiter ein Damoklesschwert bleiben. Zwar hält sich der Index aktuell über der 20.000-Punkte-Marke, doch bei erneuten Belastungen könnte die Volatilität schnell zurückkehren.

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