06 May 2026, 14:33

Deutsches Krimifestival diskutiert rechtsextreme Gewalt in neuen Drehbüchern

Schwarzes und wei├čes Bild einer Gruppe, die mit Fahnen und Transparenten die Stra├če entlangmarschiert, mit einem Lichtmast links und einem Geb├Ąude mit der Aufschrift "Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei in Berlin" rechts.

Deutsches Krimifestival diskutiert rechtsextreme Gewalt in neuen Drehbüchern

Podiumsdiskussion und Drehbuchwettbewerb zu rechtsextremer Gewalt beim diesjährigen Deutschen Krimifestival

Unter dem Titel „Tatort: Rechts“ findet im Rahmen des diesjährigen Deutschen Krimifestivals eine Veranstaltung statt, die sich mit der Frage auseinandersetzt, wie Krimiserien Themen wie digitale Radikalisierung und Gewalt gegen marginalisierte Gruppen aufgreifen können. Die Macher wollen damit nicht nur unterhalten, sondern vor allem eine gesellschaftliche Debatte anstoßen.

Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, 7. Mai, um 18:00 Uhr auf der Caligari-Filmbühne in Wiesbaden. Der Eintritt ist frei; Besucher erwarten eine Mischung aus Live-Lesungen und Fachgesprächen.

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Über 60 Autor:innen reichten Beiträge für den Drehbuchwettbewerb ein, aus denen vier Finalist:innen ausgewählt wurden, die ihre Texte präsentieren. Die eingereichten Werke setzen sich mit rechtsextremen Anschlägen, Online-Radikalisierung und Bedrohungen für gefährdete Gemeinschaften auseinander.

An der Podiumsdiskussion wirken Tahera Ameer, Laila Stieler und Melvina Kotios mit, die unterschiedliche Perspektiven auf das Thema einbringen. Gemeinsam werden sie erörtern, wie Krimigeschichten Extremismus auf sinnvolle Weise thematisieren können. Am Folgetag wird im Rahmen des Festivals der Deutsche Krimipreis verliehen.

Die Veranstaltung „Tatort: Rechts“ bringt Autor:innen, Expert:innen und Publikum zusammen, um Krimierzählungen angesichts des wachsenden Extremismus neu zu denken. Durch die Fokussierung auf reale gesellschaftliche Herausforderungen will das Festival das Genre über die reine Unterhaltung hinaus weiterentwickeln. Die prämierten Drehbücher und die Erkenntnisse aus der Diskussion könnten künftige deutsche Krimiproduktionen prägen.

Quelle