24 May 2026, 22:14

Deutschland hält an strengen Grenzkontrollen fest – 35.000 Abweisungen und 9.000 Festnahmen

Dobrindt: Keine konkrete Bedrohung für die Fußball-Weltmeisterschaft durch den Iran-Krieg

Deutschland hält an strengen Grenzkontrollen fest – 35.000 Abweisungen und 9.000 Festnahmen

Deutschland wird seine Grenzkontrollen aufgrund der anhaltenden internationalen Spannungen beibehalten. Seit ihrer Einführung haben die Behörden 35.000 Menschen abgewiesen und fast 9.000 Personen festgenommen, gegen die Haftbefehle vorlagen. Innenminister Alexander Dobrindt äußerte sich zudem zu Sicherheitsplänen für Großveranstaltungen, darunter Public-Viewing-Zonen und das Oktoberfest.

Die verlängerten Grenzkontrollen haben erhebliche Erfolge gebracht. Neben den 35.000 Abweisungen und 9.000 Festnahmen wurden über 1.400 Schleuser in Gewahrsam genommen. Dobrindt betonte, Deutschland bleibe ein sicheres Land, in dem Vorkehrungen zum Schutz von öffentlichen Veranstaltungen getroffen seien.

Mit Blick auf die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko räumte der Minister Unsicherheiten über die Auswirkungen auf die nationale Stimmung ein. Er riet der deutschen Mannschaft, sich auf das Spiel zu konzentrieren und politische Themen außen vor zu lassen. Trotz seiner zurückhaltenden Wortwahl zeigte er sich zuversichtlich, was ihre Leistung betrifft, und sagte sogar einen Einzug ins Finale voraus.

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Dobrindt relativierte zudem Bedenken, der Krieg im Iran könnte Fan-Veranstaltungen in Deutschland beeinträchtigen. Zwar bestünden Spannungen, doch gebe es keine konkrete Gefahr für die WM-Feiern im Inland. Der Fokus der Regierung liegt weiterhin auf Sicherheit – von der Grenzüberwachung bis zum Schutz bei Veranstaltungen. Ein starker Auftritt der Nationalmannschaft könnte die öffentliche Stimmung heben, auch wenn offizielle Stellen die mögliche Wirkung nicht überbewerten. Derweil laufen die Vorbereitungen für die WM und die Feierlichkeiten im Land auf Hochtouren.

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