Deutschlandticket wird 2026 teurer – doch diese Vorteile kommen hinzu

Deutschland-Ticket wieder teurer - und ab 2027? - Deutschlandticket wird 2026 teurer – doch diese Vorteile kommen hinzu
Der Preis für das beliebte Deutschlandticket steigt ab nächsten Jahr auf 63 Euro pro Monat. Die Verkehrsminister haben zudem beschlossen, die Leistungen des Tickets auszuweiten, um mehr Nutzer zu gewinnen. Trotz der Erhöhung ist die Finanzierung des Programms bis mindestens 2030 gesichert.
Die monatlichen Kosten für das bundesweite Ticket, das den Regional- und Nahverkehr abdeckt, steigen 2026 von 58 auf 63 Euro. Als Begründung führten die Verantwortlichen gestiegene Ausgaben der Verkehrsbetriebe an, darunter höhere Personalkosten und Energiekosten. Da das Deutschlandticket im Vergleich zu früheren Regionalabonnements günstiger ist, kämpfen viele Anbieter mit Einnahmeausfällen.
Ab 2027 wird der Preis an einen Index gekoppelt, der die Inflation, Energiepreise und Lohnkosten abbildet. Die genaue Berechnungsformel für diesen Index steht noch zur Debatte; weitere Details sollen auf einer Verkehrsministerkonferenz im Frühjahr vorgestellt werden. Zwar hat der Bundesrat die Finanzierung bis 2030 zugesichert, doch die jüngste Preiserhöhung stößt bei Verbraucherschützern auf Kritik. Umfragen zufolge könnten etwa 13 Prozent der aktuellen Inhaber das Ticket nach der Teuerung kündigen.
Um die Attraktivität zu steigern, prüfen die Minister neue Angebote, etwa bezuschusste Firmentickets, die von Arbeitgebern bereitgestellt werden. Dafür wären finanzielle Zuschüsse der Unternehmen nötig. Stand Ende Oktober nutzten rund 14,4 Millionen Menschen das Deutschlandticket – langfristig peilen die Verantwortlichen jedoch 16 bis 17 Millionen Kunden an.
Mit der Preisanpassung und der verlängerten Finanzierung soll das Deutschlandticket langfristig stabilisiert werden. Die Verkehrsbetriebe erhalten damit mehr Planungssicherheit, während Fahrgäste künftig von zusätzlichen Vorteilen profitieren könnten. Die Änderungen treten im Januar in Kraft; weitere Anpassungen sind für 2027 vorgesehen.

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