Drei bayerische Gemeinden im Lebensqualitäts-Check: Wer führt, wer hinkt hinterher?
Elias BraunDrei bayerische Gemeinden im Lebensqualitäts-Check: Wer führt, wer hinkt hinterher?
Eine neue bundesweite Studie hat drei bayerische Gemeinden nach ihrer Lebensqualität bewertet. Die Untersuchung umfasste zentrale Bereiche wie Bildung, Gesundheitsversorgung, Mobilität, Digitalisierung und Freizeitangebote. Durchgeführt wurde die Studie vom Kölner Institut für Wirtschaftsforschung (IW Köln) im Auftrag von Philip Morris. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen benachbarten Städten auf.
Fürth schnitt als beste der drei Kommunen ab und belegte insgesamt den 14. Platz. Bürgermeister Thomas Jung würdigte das Ergebnis als herausragende Leistung für die Stadt. Allerdings fielen die Bewertungen in den einzelnen Kategorien unterschiedlich aus: Platz 143 im Bereich Verkehr, Rang 449 bei Freizeitmöglichkeiten, 455 in der Gesundheitsversorgung und 578 in Bildung. Besonders schwach zeigte sich Fürth bei der Digitalisierung – hier landete die Stadt auf Platz 1.215.
Stein erreichte bundesweit den 85. Platz und überzeugte vor allem in den Bereichen Gesundheitsversorgung und Bildung. Die starken Leistungen in diesen Kategorien glichen schwächere Ergebnisse in anderen Bereichen aus.
Oberasbach belegte insgesamt den 109. Platz. Die besten Ergebnisse erzielte die Gemeinde in Mobilität und Bildung, während sie bei Digitalisierung und Freizeitangeboten im Vergleich zu ihren Nachbarn zurücklag.
Die Rangliste offenbart klare Stärken und Schwächen in der Lebensqualität der einzelnen Gemeinden: Fürth führt zwar insgesamt, hat aber Nachholbedarf bei der Digitalisierung, während Stein und Oberasbach in Bildung und Mobilität besser abschneiden. Die Studie liefert damit ein detailliertes Bild davon, wo jede Kommune in zentralen Lebensbereichen steht.






