05 November 2025, 04:13

DUH verunglimpft bayrische Städte wegen Duldung von illegalem Gehwegparken

Ein Parkplatz mit mehreren geparkten Autos.

Gehwegparken oft geduldet in Bayern - DUH verunglimpft bayrische Städte wegen Duldung von illegalem Gehwegparken

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), hat die Praxis des Gehwegparkens in bayerischen Städten wie Nürnberg, Ingolstadt, Augsburg, Fürth, Erlangen und München scharf kritisiert. Sein Vorwurf: Die Gewohnheit gefährdet Fußgänger und verstößt gegen geltendes Recht. In Städten wie Nürnberg, Ingolstadt und Augsburg wird Gehwegparken zwar grundsätzlich durch lokale Verordnungen verboten, doch halten sich viele Autofahrer nicht daran. In Nürnberg, Ingolstadt und Augsburg wird Gehwegparken etwa geduldet – vorausgesetzt, es bleibt mindestens 1,5 Meter Platz für Fußgänger. Damit Gehwege sicher begehbar sind, müssen sie eigentlich mindestens 2,5 Meter breit sein. Doch einige Städte wie Fürth und Erlangen erlauben geringere Freiräume: In Fürth reichen 1,3 Meter, in Erlangen sind es 1,8 Meter. Nur Regensburg und Würzburg haben das Parken auf Gehwegen in Bayern komplett untersagt. Die DUH wirft den bayerischen Städten vor, illegales Gehwegparken zu tolerieren – und nennt dies 'skandalös'. Selbst München, das eigentlich gegen die Praxis vorgehen will, duldet sie weiterhin. Jürgen Resch fordert eine konsequentere Kontrolle der Parkregeln, um die Sicherheit der Fußgänger zu gewährleisten.