07 April 2026, 18:20

Erfurt und Ex-Mitarbeiter Montavon suchen außergerichtlichen Vergleich

Außenansicht des Staatstheaters in Detroit, Michigan, mit einem Schild, parkenden Fahrrädern, einer Person und städtischen Elementen unter einem bewölkten Himmel.

Erfurt und Ex-Mitarbeiter Montavon suchen außergerichtlichen Vergleich

Erfurts langjähriger Rechtsstreit mit dem ehemaligen Mitarbeiter Guy Montavon könnte bald eine Lösung finden. Oberbürgermeister Andreas Horn informierte vergangenen Donnerstag den Ältestenrat der Stadt über mögliche Vergleichsverhandlungen. Nach einem Schlichtungsverfahren Mitte März prüfen nun beide Seiten eine außergerichtliche Einigung.

Montavon war vor mehr als zwei Jahren fristlos entlassen worden. Die Stadt begründete dies zunächst mit Vorwürfen des Machtmissbrauchs und sexueller Fehlverhalten – diese Anschuldigungen wurden jedoch nie gerichtlich bewiesen. Später änderten die Verantwortlichen ihre Begründung und stützten die Kündigung stattdessen auf finanzielle Vergehen.

In den jüngsten Verhandlungen ging es um eine Vergleichssumme im mittleren sechsstelligen Bereich, die vor allem ausstehende Gehaltszahlungen abdecken soll. Falls der Vergleich zustande kommt, würde Montavon seine Klage auf Wiedereinstellung zurückziehen. Die Gespräche stockten jedoch, als er nach einer scheinbar fast erreichten Einigung eine zusätzliche Forderung stellte.

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Die Einigung könnte bereits im Mai finalisiert werden. Scheitern die Verhandlungen, wird der Fall im September vor dem Erfurter Arbeitsgericht weiterverhandelt.

Der vorgeschlagene Vergleich würde den zähen Rechtsstreit zwischen Montavon und der Stadt beenden. Eine endgültige Entscheidung über die Einigung wird in den kommenden Wochen erwartet. Kommt keine Lösung zustande, zieht sich der Konflikt bis zu weiteren Gerichtsterminen später in diesem Jahr hin.

Quelle