08 January 2026, 08:30

FC Bayern München jagt Rennes-Talent Jérémy Jacquet – doch ein Winter-Wechsel ist unwahrscheinlich

Ein Sportler posiert für ein Foto und trägt ein T-Shirt mit verschiedenen Sponsorennamen.

FC Bayern München jagt Rennes-Talent Jérémy Jacquet – doch ein Winter-Wechsel ist unwahrscheinlich

FC Bayern München hat den Stürmer Jérémy Jacquet vom Stade Rennes als möglichen Neuzugang ins Visier genommen. Der 20-jährige Innenverteidiger, dessen Marktwert bei etwa 60 Millionen Euro liegt, hat das Interesse mehrerer Top-Klubs in Europa geweckt. Ein Wechsel im Wintertransferfenster gilt jedoch als unwahrscheinlich, da beim FC Bayern weiterhin Unklarheit über die defensive Zukunft herrscht.

Jacquet hat sich in der Ligue 1 als Stammspieler bei Rennes etabliert und steht dort noch bis 2029 unter Vertrag. Seine überzeugenden defensiven Leistungen haben nicht nur den FC Bayern, sondern auch den FC Arsenal, Chelsea, Real Madrid und Manchester United auf den Plan gerufen. Aktuell gilt Manchester United dabei als Favorit auf eine Verpflichtung des Talents.

Das Interesse der Bayern München kommt zu einer Zeit, in der der Klub seine Abwehroptionen neu bewertet. Die Zukunft von Dayot Upamecano und Min-jae Kim ist weiterhin ungewiss, was die Suche nach Verstärkung vorantreibt. Zwar werden Jacquets defensiven Fähigkeiten hoch geschätzt, doch gibt es Zweifel, ob er sich in Bayern Münchens ballbesitzlastiges System – insbesondere im Spielaufbau – nahtlos einfügen kann.

Ein Transfer im Winter erscheint derzeit unwahrscheinlich. Die Strategie des Vereins hängt zunächst davon ab, wie sich die Situationen von Upamecano und Kim entwickeln. Ein Wechsel im Sommer könnte realistischer werden, sobald mehr Klarheit herrscht und der FC Bayern entscheiden kann, ob Jacquet die richtige langfristige Investition ist.

Da sein Vertrag in Rennes noch bis 2029 läuft, verfügt der französische Klub über eine starke Verhandlungsposition. Die Bayern müssen abwägen, inwieweit Jacquet zu ihren taktischen Anforderungen passt, bevor sie ein konkretes Angebot unterbreiten. Fürs Erste bleibt die Zukunft des jungen Verteidigers offen – mit mehreren Spitzenklubs, die seine Entwicklung genau beobachten.