23 March 2026, 02:13

Freie Wähler feiern historische Erfolge bei bayerischen Stichwahlen 2026

Karte von Deutschland mit Bundesländern in Rot und Blau markiert, um die Ergebnisse der Wahl von 2016 anzuzeigen, einschließlich der Namen der Kandidaten und des Wahldatums.

Freie Wähler feiern historische Erfolge bei bayerischen Stichwahlen 2026

Die Freien Wähler in Bayern haben ihre Position in der Kommunalpolitik weiter ausgebaut und bei den Stichwahlen wichtige Erfolge erzielt. Wie die vorläufigen Ergebnisse vom Sonntagabend zeigen, wird die Partei künftig mindestens 18 Landratsämter stellen – ein Zuwachs von vier im Vergleich zur Zeit vor der Wahl. Zu den gewonnenen Hochburgen zählen die Landkreise Kelheim, Donau-Ries und Berchtesgadener Land.

Die Erfolge der Freien Wähler gingen vor allem zu Lasten langjähriger Amtsinhaber, etwa in Kelheim, wo ein erfahrener Amtsinhaber seine Position verlor. Weitere Gewinne verzeichnete die Partei in Amberg, wo sie das Rathaus übernahm, sowie in Kempten, wo sie das Oberbürgermeisteramt der CSU entriss.

In den Landkreisen Aichach-Friedberg, Miesbach und Rottal-Inn hatte die CSU in den vergangenen fünf Jahren die Kommunalpolitik dominiert. Doch durch die Erfolge der AfD bei den Kreistagswahlen 2026 geriet diese Vorherrschaft ins Wanken und eröffnete den Freien Wählern neue Chancen. Unterstützt von verbündeten freien Wählergruppen könnte ihre Bilanz noch weiter steigen.

Die Stichwahlergebnisse bestätigen den Aufstieg der Freien Wähler als wachsende Kraft in der bayerischen Kommunalpolitik. Mit mindestens 18 Landratsämtern unter ihrer Kontrolle haben sie die CSU in mehreren traditionellen Hochburgen verdrängt. Die endgültigen Zahlen werden zeigen, ob zusätzliche Bündnisse ihre Erfolge noch ausbauen.

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