Gefälschte Papiere am Flughafen München: Zwei Männer mit gestohlenen Dokumenten gestoppt
Ben SchmidtGefälschte Papiere am Flughafen München: Zwei Männer mit gestohlenen Dokumenten gestoppt
Bundespolizeidirektion München: Bundespolizei entdeckt zwei geschmuggelte Männer mit gefälschten Dokumenten am Flughafen München
Vorschau Bundespolizeidirektion München – Flughafen München – Am Montag (21. Juli) entdeckte die Bundespolizei am Flughafen München zwei Männer mit gefälschten Reisedokumenten. ✚ Weiterlesen
Veröffentlichungsdatum 22. Juli 2025, 03:47 Uhr MESZ
Stichworte Politik, Allgemeine Nachrichten, Kriminalität und Justiz
Artikeltext Am Montag wurden am Flughafen München zwei türkische Staatsbürger festgenommen, nachdem sie versucht hatten, mit gefälschten Reisedokumenten einen Flug anzutreten. Die 21- und 22-jährigen Männer waren aus Belgrad angereist und wollten nach Toronto weiterreisen, als die Behörden die Fälschungen entdeckten. Ihre Namen wurden nicht öffentlich bekannt gegeben.
Der Vorfall ereignete sich während routinemäßiger Kontrollen am Flughafen. Beamte stellten fest, dass die vorgelegten kanadischen Reisedokumente der beiden Männer im Fahndungssystem als gestohlen gemeldet waren. Bei einer genaueren Überprüfung zeigten sich deutliche Manipulationsspuren.
Beide Geständigen gaben an, jeweils etwa 15.000 US-Dollar an eine Schleuserorganisation für die gefälschten Papiere gezahlt zu haben. Zudem hatten sie vor ihrer Festnahme in Deutschland Asylanträge gestellt.
Die Bundespolizei erhob Anklage wegen Urkundenfälschung, Erschleichens amtlicher Dokumente und illegalen Aufenthalts. Ein Gericht ordnete daraufhin ihre Untersuchungshaft an, während das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ihre Asylanträge prüft.
Die beiden Männer bleiben vorerst in Haft, während die Ermittlungen fortgesetzt werden. Ihre Asylanträge werden nun vom BAMF bewertet, bevor weitere rechtliche Schritte eingeleitet werden. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, Dokumentenbetrug an großen Verkehrsflughäfen zu bekämpfen.