14 April 2026, 22:14

Google blockiert 39 Millionen Konten – wie KI den Werbebetrug 2024 stoppt

Werbung mit Robotern und Text.

Google blockiert 39 Millionen Konten – wie KI den Werbebetrug 2024 stoppt

Google geht mit harten Maßnahmen gegen Werbebetrug vor und sperrt 2024 über 39 Millionen Konten

Die Offensive erfolgt als Reaktion auf eine Welle von Deepfake-Betrug und irreführender Werbung. Mit verschärften Kontrollen und dem Einsatz von KI-Systemen konnte das Unternehmen die betrügerischen Aktivitäten um 90 Prozent reduzieren.

Ein Team von mehr als 100 Fachleuten entwickelte wirksamere Gegenmaßnahmen speziell gegen Deepfake-Werbebetrug. Dank ihrer Arbeit ging die Zahl solcher Vorfälle um 90 Prozent zurück. Zudem führte Google im vergangenen Jahr über 50 Updates seiner KI-Modelle ein, um die Erkennung von Betrugsversuchen zu beschleunigen und präziser zu gestalten.

Mithilfe fortschrittlicher Sprachmodelle analysierte das Unternehmen verdächtige Muster, um betrügerische Konten bereits zu blockieren, bevor Werbeanzeigen geschaltet werden konnten. Allein in den USA wurden auf diese Weise 1,8 Milliarden Anzeigen entfernt – dort wurden 39,2 Millionen Konten gesperrt. Weltweit blockierte Google 5,1 Milliarden Werbeanzeigen und löschte 1,3 Milliarden Seiten mit betrügerischen Inhalten.

In Indien wurden zusätzlich 2,9 Millionen Konten gesperrt. Neben dem allgemeinen Werbebetrug prüfte Google zudem 8.900 neue politische Werbetreibende und entfernte 10,7 Millionen politische Anzeigen, die gegen Richtlinien verstießen. Die Gesamtzahl der 2024 gesperrten Konten lag damit mehr als dreimal höher als im Vorjahr.

Betroffene Werbetreibende können Sperrungen nun im Rahmen eines Überprüfungsverfahrens anfechten, um eine faire Behandlung zu gewährleisten – ohne dabei die strengen Maßnahmen gegen Betrug zu lockern.

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Die Bilanz zeigt eine deutliche Verschärfung der Durchsetzung: 2024 wurden weltweit 39 Millionen Konten gesperrt. Die betrügerischen Aktivitäten gingen dank KI-Fortschritten und Fachwissen deutlich zurück. Werbetreibende, die der Ansicht sind, zu Unrecht gesperrt worden zu sein, haben weiterhin die Möglichkeit, Widerspruch einzulegen.

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