09 March 2026, 16:18

Grüne feiern Wahlerfolg mit skurrilen Brezel-Tattoos – nur Özdemir bleibt zurückhaltend

Ein Mann in einem Anzug steht entschlossen vor einer Tür mit der Aufschrift "Ein demokratischer Wähler".

Warum Özdemir noch kein Brezel-Tattoo hat - Grüne feiern Wahlerfolg mit skurrilen Brezel-Tattoos – nur Özdemir bleibt zurückhaltend

Bei den Wahlfeiern der Grünen in Baden-Württemberg entwickelte sich eine skurrile Tradition unter den Anhängern. Mehrere Kampagnenhelfer markierten ihren Sieg mit Brezel-Tattoos – ein scherzhaftes Versprechen, das sie noch vor der Abstimmung gegeben hatten. Doch eine zentrale Figur hielt sich zurück: Cem Özdemir, der Wahlgewinner der Partei, verzichtete trotz anfänglicher Überlegungen auf das symbolische Stechen.

Die Idee war als lockere Wette unter den Grünen-Kampagnern entstanden. Sollte die Partei bei der Wahl am 9. März 2026 knapp siegen, wollten sich einige eine Brezel – das traditionelle deutsche Laugengebäck – auf die Haut stechen lassen. Nach dem bestätigten Wahlerfolg hielten sich tatsächlich ein paar Freiwillige daran.

Özdemir jedoch zögerte. Zwar spielte er kurz mit dem Gedanken, entschied sich letztlich aber dagegen. Seine früheren kritischen Äußerungen über Tattoos dürften dabei eine Rolle gespielt haben. Dennoch stand die Tattoo-Maschine während der Feierlichkeiten griffbereit – für den Fall einer spontanen Meinungsänderung.

Öffentliche oder mediale Reaktionen auf Özdemirs Entscheidung blieben aus. Stattdessen berichteten die Medien vor allem über die Unterstützer, die sich das Brezel-Tattoo als Symbol ihres hart erkämpften Erfolgs stechen ließen.

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Die Brezel-Tattoos wurden zu einem kleinen, aber prägnanten Detail des Wahlabends der Grünen. Während Özdemir darauf verzichtete, unterstrich die Aktion die Begeisterung seines Kampagnenteams. Vorerst bleibt die Tattoo-Maschine ungenutzt – zumindest für den Spitzenkandidaten der Partei.

Quelle