05 May 2026, 06:22

Haßelmann greift Scholz und Merz scharf an: "Versagen auf ganzer Linie"

Balkendiagramm, das den Stromertrag aus Wind und Sonne in Deutschland vergleicht, mit begleitendem erklärendem Text.

Haßelmann greift Scholz und Merz scharf an: "Versagen auf ganzer Linie"

Britta Haßelmann, Spitzenpolitikerin der Grünen, übt scharfe Kritik an Scholz und Merz

Britta Haßelmann, eine führende Politikerin der Grünen, hat sowohl Bundeskanzler Olaf Scholz als auch Oppositionsführer Friedrich Merz heftig kritisiert. Scholz wirft sie vor, Erwartungen zu schüren, um am Ende nur minimale Ergebnisse zu liefern. Merz hingegen, so Haßelmann, verspiele trotz guter finanzieller Voraussetzungen seine Chancen – obwohl er die Regierung zuvor scharf angegriffen habe.

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Zunächst richtete sich Haßelmann gegen Scholz und warf ihm vor, seine Amtszeit sei geprägt von „übertriebenen Versprechungen und mageren Ergebnissen“. Er baue „himmelhohe Erwartungen“ auf, folge dann mit Beleidigungen und ende schließlich beim „absoluten Minimum“. Ihre Frustration gilt dabei nicht nur dem Kanzler, sondern der gesamten Regierungsarbeit, der es an einem schlüssigen Plan fehle, um die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern.

An Merz gerichtet, bediente sich Haßelmann einer Fußball-Metapher: „Friedrich Merz steht schlicht nicht auf dem Platz.“ Obwohl er Scholz früher als „Machtklempner“ beschimpft habe, scheitere er nun an eigenen Schwächen. Trotz bester finanzieller Ausgangsbedingungen nutze er diese nicht – ein Versäumnis, angesichts der günstigen Rahmenbedingungen, die er vorfinde.

Haßelmann betonte jedoch, die Grünen strebten kein vorzeitiges Ende der Koalition an. Stattdessen fordere man von der Regierung, „sich zusammenzureißen und endlich zu liefern“. Sie nannte dringende Investitionsbereiche: die marode Infrastruktur, den Klimaschutz und die Bahn. Ihre Partei sei bereit, Verantwortung zu übernehmen und „soziale Reformen mit Substanz“ voranzutreiben.

Haßelmanns Äußerungen spiegeln die wachsende Ungeduld mit Regierung und Opposition wider. Die Grünen pochen auf konkrete Fortschritte in Infrastruktur, Klima- und Verkehrspolitik. Ihr Fokus liegt darauf, die Koalition zu mehr Handlungswillen zu bewegen – nicht auf einer politischen Krise.

Quelle