Infineon streicht Hunderte Jobs in Regensburg – doch ohne Zwangskündigungen
Hannah BöhmInfineon streicht Hunderte Jobs in Regensburg – doch ohne Zwangskündigungen
Halbleiterhersteller Infineon kündigt Stellenabbau am Standort Regensburg an
Im Rahmen eines umfassenden Sparprogramms hat der Halbleiterhersteller Infineon Stellenstreichungen an seinem Standort in Regensburg bekannt gegeben. Der Schritt folgt auf enttäuschende Finanzzahlen und eine nach unten korrigierte Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Betroffen sind Hundertschaft von Arbeitsplätzen, wobei der Großteil der Kürzungen die Produktion trifft.
Das Unternehmen bestätigte, dass in Regensburg eine „mittlere dreistellige Zahl“ an Stellen abgebaut wird. Zwangsentlassungen soll es jedoch nicht geben. Stattdessen setzt Infineon auf natürliche Fluktuation, Vorruhestandsregelungen und freiwillige Aufhebungsverträge.
Trotz der Entlassungen bleibt Regensburg ein wichtiger Innovationsstandort. Die Entscheidung fällt nach einer Phase schwächerer als erwarteter Geschäftsergebnisse, die den Konzern zu Anpassungen bei Personal und Betriebskosten veranlasst hat.
Die Kürzungen bedeuten einen spürbaren Rückgang der Produktionsbelegschaft in Regensburg. Infineon betont jedoch, dass der Standort seine Rolle in Forschung und Entwicklung behalten wird. Ziel ist es, die Finanzen zu stabilisieren und die Auswirkungen auf die Mitarbeiter durch freiwillige Maßnahmen so gering wie möglich zu halten.






